
Gymnasium
Uhlenhorst- Barmbek
Osterbekstr. 107
22083 Hamburg
Tel.: 040
428 88 13-0
Fax: 040 428 88 13-27
post@gub.hh.schule.de
www.hh.schule.de/gub/
Ansprechpartner:
Karl Herbst
Tel.: 040 8800682
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Die
Beziehungen zwischen dem Gymnasium Uhlenhorst-Barmbek und den Strassenkinder-Einrichtungen
"Hogares Club Michin" und "Albergue Infantil de Bogotá" bestehen seit
1993. Durch die persönlichen Verbindungen eines Lehrers, der regelmäßig seine Ferien
dort verbringt, ergibt sich die Chance zu einer echten Partnerschaft über die üblichen
Spendenaktionen hinaus. Beide Seiten sind sowohl "Geber" als auch
"Nehmer".
Bisher gab es folgende Aktivitäten:
Briefwechsel und Austausch von Nachrichten sowie von
kleinen selbstgemachten Geschenken zwischen einzelnen Kindern, Jugendlichen, Gruppen.
Gegenseitige Ausstellungen von Fotos, Zeichnungen und
malereien in Hamburg und Bogotá.
Aktionen wie 'Lateinamerikanische Wochen', Aufführungen,
Dia-Vorträge, "Barmbeker Goldmuseum", Bunter Abend u.a.
Thematisierung im laufenden Unterricht und in der
Projektwoche.
Gemeinsames Schattenspielprojekt (die kolumbianischen
Heimkinder erarbeiteten mit den Figuren der GUB-Schüler ein Stück und führten es auf).
Wandbilder im Club Michín vom Hamburger Hafen und vom
Schloß Glücksburg.
Gegenseitige Anstrengungen zu Unterrichts- und
Freizeitprojekten.
Besuch einer Heimleiter-Familie in der Schule.
Sozialpraktikum einer Abiturientin des GUB im
"Albergue Infantil".
Einbeziehung von verschiedenen Stadtteil-Einrichtungen
und der Presse.
Patenschaft mit dem
SOS-Kinderdorf Bhersaf, Libanon
Seit 1974 veranstaltet das Gymnasium Uhlenhorst-Barmbek
alljährlich Geldsammlungen zugunsten der SOS-Kinderdörfer. Durch den Besuch eines Vaters
im SOS-Kinderdorf Bhersaf bei Beirut im Libanon entstand im Jahr 1982 ein persönlicher
Kontakt, der dazu führte, dass sich das Gymnasium Uhlenhorst-Barmbek entschloss, die
Patenschaft über dieses Kinderdorf zu übernehmen.
Mit dieser Verpflichtung erhöhte sich die
Spendenbereitschaft bei den Schülern, Lehrern und Eltern enorm. Neben der schon Tradition
gewordenen Spendenaktion zur Weihnachtszeit tragen Überschüsse aus Schulveranstaltugnen
sowie Spenden ehemaliger Schüler und Lherer, die sich der Aktion weiter verbunden
fühlen, dazu bei, dass dem Patendorf in Bhersaf jährlich etwa DM 10.000,00 überwiesen
werden können.
Daneben besteht ein regelmäßiger Briefkontakt zwischen
dem Leiter des SOS-Kinderdorfes und der Schulleitung, und auch die Kinder der beiden
Einrichtung schreiben sich - allerdings in unregelmäßigen Abständen - Briefe.
Auszug aus unserem Schulprogramm:
"Zu den
pädagogischen Schwerpunkten am GUB gehört die Erziehung zur
Mitmenschlichkeit und zum sozialen Engagement. Über das Einfühlen in die
Lage von Menschen, die in Not geraten sind, sollen die Schüler zum Handeln
geführt werden und lernen, für diese Menschen aktiv einzutreten.
So unterstützt das GUB schon seit 1974 die Organisation SOS-Kinderdorf durch
Geldspenden. 1984 hat es die Patenschaft über das SOS-Kinderdorf in Bhersaf
bei Beirut im Libanon übernommen und damit die Verpflichtung, diesem Dorf
und den dort lebenden Kindern finanziell zu helfen. Um der mit der
Patenschaft verbundenen Verantwortung gerecht zu werden, wird am GUB jedes
Jahr zur Weihnachtszeit eine Geldsammlung durchgeführt, an der sich alle
Schüler, Lehrer, Eltern und inzwischen auch viele ehemalige Schüler und
Lehrer beteiligen und die mit dem traditionellen Weihnachtskonzert
abgeschlossen wird. Der Ertrag dieser Sammlung geht ebenso wie die meisten
der bei anderen schulischen Veranstaltungen erzielten Überschüsse an unser
SOS-Kinderdorf.
Über die finanzielle Hilfe hinaus bestehen briefliche Kontakte mit dem
Leiter des Kinderdorfs, und einzelne Kinder tauschen in unregelmäßigen
Abständen Briefe und Bilder aus.
Die Sozialprojekt-Partnerschaft zwischen dem GUB und den
Straßenkinder-Einrichtungen "Hogares Club Michin" und "Albergue Infantil de
Bogotá" in Bogotá/Kolumbien geht über das zumeist übliche Patenchaftsmodell
"Spenden sammeln" und "Dankesbriefe bekommen" insofern hinaus, als ein eher
partnerschaftlicher Austausch angestrebt wird. Dies wird in mehreren
Bereichen ermöglicht durch die persönlichen Verbindungen und Reisen eines
Lehrers, der entsprechende Botenfunktionen übernimmt und
Austauschmöglichkeiten aufzeigt.
Das Problem, das sich sonst oft aus dem Verhältnis zwischen Spender und
Spendenempfänger ergibt, wird durch den Austausch von gegenseitigen Aktionen
(z.B. Ausstellungen, gemeinsame Schattentheaterprojekte, gegenseitige
Informationen, Korrespondenz usw.) gemildert und das unselige, auf Geld
beschränkte Abhängigkeitsverhältnis in eine gelegentlich gleichberechtigte
Partnerschaft umgewandelt."
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