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Stromsparen

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Gut leben, statt viel haben - die ganze Familie will Strom sparen?

Zielgruppe: Klasse 7 bis Sek.II

Kurzbeschreibung

Digitaler Umweltatlas Hamburg: Energie

Die Reduzierung des CO 2 Austoßes ist eines der wichtigsten Ziele für den Umweltschutz. Auf unterster Ebene bedeutet dies, dass schon in den Familien darüber nachgedacht werden sollte, wie Energie eingespart werden kann. Das tut nicht nur dem Geldbeutel der Familie gut, sondern ist Voraussetung zur Lösung globaler Umweltprobleme. Dieses Projekt eignet sich in besonderer Weise für eine Einbeziehung der Eltern in schulische Aktivitäten. Sie sollten frühzeitig über die Inhalte und den Ablauf informiert werden.


Vorschläge zum Ablauf:
  1. Die Schüler und Schülerinnen bearbeiten (jeder für sich) einen Fragebogen: "Was ich zum Leben brauche".
  2. Die Ergebnisse werden ausgewertet und zur Diskussion gestellt.
  3. Die Schüler und Schülerinnen untersuchen/ beschaffen sich Informationen über:
  4. Sie entwickeln Vorschläge für Einsparungsmöglichkeiten in der Familie:
  5. Sie errechnen die potentiellen Einsparungsmöglichkeiten dieser Vorschläge und finden weiter Einsparungseffekte außerhalb der Familie (Schule, Behörden, Firmen usw.).
  6. Falls möglich, versuchen sie zusammen mit ihrer Familie für einige Zeit nach diesen Vorschlägen zu leben. Sie berichten danach von den Schwierigkeiten und Erfahrungen. Dort, wo dies nicht möglich ist, könnten die Familienmitglieder danach befragt werden, welche Einsparungsmöglichkeiten sie für sinnvoll und durchführbar halten und warum sie bestimmte Vorschläge ablehnen.
  7. Die Schüler und Schülerinnen erstellen eine Checkliste, mit der Einzelpersonen, Familien, Schulen Behörden usw. bequem und schnell ihren individuellen Energieverbrauch erkennen und Einsparungsmöglichkeiten auflisten können.
  8. Sie befragen Fachleute/Politiker:
  9. Sie präsentieren ihre Ergebnisse, Ideen und Forderungen in einer öffentlichen Podiumsdiskussion und demonstrieren ihren Mitschülern, den Eltern und Lehrern mit Hilfe geeigneter Spiele, Aufgaben, Karikaturen usw. Probleme des ungebremsten Energiekonsums.
  10. Den Abschluss könnte der Film "Mehr Frust als Lust" oder ein Prioritätenspiel (in der Beratungsstelle vorhanden) bilden.

Ausweitungsmöglichkeiten:


Unterrichtsmaterial

in der unten angegebenen Beratungsstelle vorhanden
(Andere Bezugsquellen sind jeweils hinter dem Material angegeben.)

  1. Brot für die Welt: Gott behüte, Mensch bewahre - Arbeitsheft zur 38.Aktion 1996/97, Stuttgart 1996
  2. Kroß, E.: Familie Pepp will anders leben. In: geographie heute, Heft 146, S. 42-43
  3. Langbein, K.: Kursbuch Lebensqualität. Die Umwelt schonen, Geld sparen und angenehm leben. Entscheidungshilfen für den Alltag. Köln 1995
  4. Schmidt, M.: Klimaschutz mit Pepp. Politische Ökologie - Special. Sep./Okt. 1993, S.65-68
  5. German Watch, Regionalgruppe Hamburg (Hrsg.): Lokal handeln - global denken. Zukunftsfähige City? Hamburg und die Agenda 21. Hamburg 1996
  6. "Gut leben, statt viel haben": In. GAL-Intern, Nr. 4/95, S.14, Hamburg 1995
  7. BUND/Misereor (Hrsg.): Zukunftsfähiges Deutschland -Ein Beitrag zur einer global nachhaltigen Entwicklung, Bonn 1996
  8. Fromm, Erich: Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft. München 1991
  9. Nuber, Veronika: Die ungeheure Last des Überflüssigen. In: Psychologie heute, 4, 1995, S.23
  10. Meier, Peter: Global! Egal? (Szene 7: Energieverbrauch, Klimaveränderung), Hg. Arbeitsgemeinschaft Swissaid/Brot für alle/Fastenopfer,/Helvetas/Caritas; Berner Lehrmittel- und Medienverlag 1998

Medien

Film:


Außerschulische Lernorte und Kontaktadressen:

  1. Die Naturfreunde e.V. - Landesverband Hamburg, Böckmannstr.4, 20099 Hamburg
  2. Hamburger Klimaschutz-Fonds e.V., Stauffenbergstr.15, 22587 Hamburg, Tel. 89 98 35 88, Fax. 89 98 30 94
  3. Hamburger Umweltzentrum Karlshöhe, Karlshöhe 60d, 22175 Hamburg, Tel. 640 20 19, Fax. 640 20 93
  4. Ökomarkt Verbraucher- und Agrarberatung e.V. Kurfürstenstr. 10, 22041 Hamburg, Tel. 65 65 042, Fax. 65 65 042
  5. Verbraucherzentrale Hamburg, Kirchenallee 22, 20099 Hamburg, Tel. 248 32-151, Fax. 248 32-290

Beratungsstelle:

Globales Lernen
Robert Schreiber
Ifl, Felix-Dahn-Str.3, 20357 Hamburg
Tel. 42801-2512, Fax: 42801-2758
Sprechzeit: Do., 14.00 - 16.00 Uhr und nach Vereinbarung

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Erstellt: 8.10.97

Modifiziert: 21.07.01