gllogo.jpg (2726 Byte)
Globales Lernen:
Reisen und Ferntourismus
HOMEPAGE
Reisen + Ferntourismus
Material und Medien

Tourismus

Filme, Videos, CD-ROM

Amantani – Insel der Sterne
Bezness
Du bekommst was Du verdienst
Ein Traum von Kabul
Pauschal Total
Sonne der Hyänen
Tatort Manila
Wir Kinder von Manila

Amantani – Insel der Sterne
Ute Wagner-Oswald, Deutschland 1997, 30 min.

Die Insel Amantani – Traumziel für alle, die das einfache Leben suchen – liegt im Titicacasee, 4000 Meter hoch, an der Grenze zwischen Peru und Bolivien. Hier leben die Bewohner noch immer ohne Strom, ohne Maschinen, ohne Technik. Ein Hotel gibt es nicht, die Bauern nehmen die wenigen Gäste in ihren Häusern auf. In der Bevölkerung sind die alten kollektiven Formen des Zusammenlebens noch aus Inkazeiten erhalten. Gemeinsames Leben und Arbeiten ist die Basis ihrer Gemeinschaft. Die etwa 3.000 Menschen in acht Dörfern wählen jedes Jahr einen Inselrat, der die Geschicke der Insel bestimmt. Niemand zahlt Steuern, es muss sich jedoch jeder Erwachsene an allen Arbeiten, die die Kräfte einer Familie übersteigt, beteiligen. So werden die Wege, die kunstvollen Steinterrassenfelder oder der Hafen in Gemeinschaftsarbeit instand gehalten. Der mit dem Toura d’or 1998 ausgezeichnete Film zeigt, wie die Bewohner traditionell im Januar bei den Resten der alten Tempel zusammenkommen, um zu Ehren der Erdgöttin ein dreitägiges Fest zu feiern.

Verleih VHS: 

Landesinstitut für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung
Referat Medienservice & Medienverleih
Hartsprung 23,
22529 Hamburg
Telefon 040/428-01 35 86
Fax 040/428-01 28 88
Landesfilmdienst – Filmothek Hamburg e.V.
Friedensallee 7
22765 Hamburg
Tel. 040-3905274
Fax 040-3905631
LFDHamburg@gmx.de


Nach oben

Bezness
Nouri Bouzid, Tunesien, Frankreich 1992, 100 min. OmU          Arbeitshilfe

Der Fotograf Fred kommt nach Tunis, um eine Reportage über die „Bezness" zu machen. „Bezness", von „business", nennen sich die jungen Gigolos, die sich bei europäischen Touristinnen ihr Geld als Liebhaber verdienen. Roufa ist einer von ihnen. Er hat Erfolg, doch der verdeckt nur seine innere Zerrissenheit und seine Doppelmoral. Er selbst kennt keine Skrupel, wacht aber rigide über die Tugenden seiner Schwester und seiner Verlobten Khomsa. Als sie Fred kennen lernt, beginnen die Dinge Roufas Kontrolle zu entgleiten. „Bezness", so Nouri Bouzid, „ist kein Film gegen den Tourismus. Auch Roufa möchte reisen. Aber wir müssen die Krise zeigen, in der wir mit unserer Gesellschaft leben. Sonst überlassen wir den Fundamentalisten das Feld. Das Ende meines Films weist den Frauen eine wichtige Rolle für die mögliche Rettung der Gesellschaft zu. Für Fundamentalisten ist das eine undenkbare Vorstellung."
Geeignet ab 16 Jahren

Verleih 16 mm: 
EZEF
Ev. Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit
Kniebisstr. 29
70188 Stuttgart
Tel.: 0711-9257750
Fax: 0711-9257725
e-mail: ezef@geod.geonet.de

Nach oben

Du bekommst was Du verdienst
Gero Gemballa und Garin Nugroho, Deutschland 1995, 60 min.

Der deutsche Maler Walter Spies entdeckte in den 20er Jahren die indonesische Insel Bali für den Tourismus. Die „Insel der Götter" wurde zum Inbegriff für ein Leben im Einklang mit Natur, Kultur und Religion. Der indonesische Regisseur Garin Nugroho und sein deutscher Kollege Gero Gemballa haben sich aufgemacht, um zu entdecken, weshalb Europäer ihrer Heimat entfliehen, um auf Bali das „Paradies" zu suchen. Gemeinsam ergründen sie den Erfolg einer Insel als Traumbild – gegenüber der Realität westlicher Lebensformen. Das Ergebnis ist so unterschiedlich wie die beiden Regisseure. „Du verdienst, was Du bekommst", meint der Indonesier, „Du bekommst was Du verdienst", der Europäer.

Verleih: 
Landesfilmdienst – Filmothek Hamburg e.V.
Friedensallee 7
22765 Hamburg
Tel. 040-3905274
Fax 040-3905631
LFDHamburg@gmx.de

Nach oben

Ein Traum von Kabul - Das verlorene Paradies nach 25 Jahren
Wilma Kiener, Dieter Matzka, Deutschland 1996, 80 min.

In den 70er Jahren war die afghanische Hauptstadt Anziehungspunkt für Hippies aus aller Welt auf der Suche nach Freiheit, Frieden und Drogenglück, heute ist sie verlassene Ruine in einem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land. Die Filmemacher Wilma Kiener und Dieter Matzka versuchen mit einer ungewöhnlichen Mischung aus Reportagestil und kunstvollen Montagen, poppigen Zwischentiteln, Musikclips und Archivbildern aus verschiedenen Jahrzehnten die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verknüpfen. Schwerpunkt ist die Reflexion der Hippie-Ära. Als Zeitzeugen wirken ehemalige Kabulfahrer, darunter Donovan, Timothy Leary, "Embryo", Julie Driscoll-Tippett, Bommi Baumann und Johannes Schaaf mit.

Verleih: 
Landesinstitut für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung
Referat Medienservice & Medienverleih
Hartsprung 23,
22529 Hamburg
Telefon 040/428-01 35 86
Fax 040/428-01 28 88

Nach oben

Pauschal Total
Imad Karim, Deutschland 1996, 30 min.         Arbeitshilfe

Vier Urlauber werden von Beginn ihrer Tunesienreise bis zum Rückflug begleitet. Sie haben ganz unterschiedliche Motive, die Reise anzutreten. Das Ehepaar Staufer sucht den Hauch des Orients, Bei Christine steht der Kulturaustausch im Mittelpunkt der Reise, und Jörg möchte Wassersport betreiben und dem trüben Novemberwetter entgehen. Am Urlaubsziel, der tunesischen Insel Djerba, gibt es zwei Welten: die der Urlauber und die der Einheimischen. Der Film stellt die Meinungen und Hoffnungen der Urlauber und die der Dienstleister gegenüber.
Geeignet ab 14 Jahren

Verleih VHS: 

Landesinstitut für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung
Referat Medienservice & Medienverleih
Hartsprung 23,
22529 Hamburg
Telefon 040/428-01 35 86
Fax 040/428-01 28 88
Amt für Öffentlichkeitsdienst der 
Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche
Medienzentrale
Teilfeld 1
20459 Hamburg
Tel.: 040-360019 53/48/47

Nach oben

Sonne der Hyänen
Ridha Behi, Tunesien 1977, 100 min. OmU   

Der Film zeichnet den Weg eines nordafrikanischen Fischerdorfes nach, das schließlich zu einem Touristenzentrum wird. Im Mittelpunkt stehen drei Personen, die die alltäglichen Begebenheiten des Dorfes auf unterschiedliche Art und Weise repräsentieren. Der Fischer Tahar, der ein eigenes Boot besitzt, der Dorfschmied Lamine, der in der französischen Arme in Algerien und Syrien Dienst getan hat und wegen seiner Erfahrung und Klugheit von den Dorfbewohnern verehrt wird, und Hai Ibrahim, der reichste Mann des Dorfes, dem Boote und Bauernhöfe gehören. Seine Ambitionen stimmen nicht immer mit den Interessen der Dorfbewohner überein. Das Dorf lebte vor allem von einem ausgewogenen traditionellen Tauschhandel, Bis eines Tages ein deutscher Konzern auftaucht, um ein Touristenzentrum einzurichten. Mit der Unterstützung bedeutender Persönlichkeiten und der Regierung wird das Projekt schnell realisiert. Das Leben des Dorfes verändert sich mehr und mehr: Aus Fischern werden Bauarbeiter, und aus dem Wochenmarkt werden kleine Läden. Tahar, Lamine und andere Fischer, die sich um die Zukunft Sorgen machen, beobachten empört die Entwicklung des Dorfes. Als die Bauarbeiten beendet sind, steht ein großer Teil der Dorfbewohner arbeitslos da. Noch größer ist die Wut und Enttäuschung der Frauen, die vom Stand vertrieben werden, der nun den Touristen vorbehalten ist. Hai Ibrahim leitet jetzt das Fischereibüro und betreibt die Förderung der handwerklichen Produktion der Region. Lamine, der sich lange Zeit widersetzt hat, betreibt einen Laden mit Touristenattraktionen. Allein gelassen führt Tahar seinen aussichtslosen Krieg weiter – nicht nur gegen Hai Ibrahim und seine Geschäftsspekulationen, sondern auch gegen das Hotel und gegen die Touristen.
Geeignet ab 16 Jahren

Verleih 16mm:

Amt für Öffentlichkeitsdienst der 
Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche
Medienzentrale
Teilfeld 1
20459 Hamburg
Tel.: 040-360019 53/48/47
EZEF 
Kniebisstr. 29
70188 Stuttgart
Tel.: 0711-9257750
Fax: 0711-9257725
e-mail: ezef@geod.geonet.de

Nach oben

Tatort Manila
Nicki Stein, Deutschland 1998, 89 min.

Der spannende WDR-Krimi aus der Reihe "Tatort" befasst sich mit den Themenbereichen Kinderhandel, sexuelle Ausbeutung, Pädophilie und Sextourismus. Auf der Suche nach Tankstellenräubern geraten Kommissar Ballauf und sein Kollege zufällig auf die Spur einer deutschen Kindersexmafia, die sie bis auf die Philippinen führt. Zum Film ist ein Begleitbuch erschienen sowie die Dokumentation:

Tatort Manila: Die Dokumentation zum Film
Rita Erben, Deutschland 1998, 30 min.

Die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung herausgegebene Dokumentation zum Tatort-Krimi "Manila" (siehe: 42 41925) behandelt vor allem die entwicklungspolitischen Hintergründe der gezeigten Story. Zu Bildern von den Dreharbeiten des Films in den Armenvierteln von Manila erzählt die heute 15jährige Marlyn, wie sie von einem Pädophilenring nach Deutschland verschleppt wurde, anschließend wieder auf dem Straßenstrich von Manila landete und schließlich von einem Kinderzentrum aufgenommen wurde.

Verleih:

Landesinstitut für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung
Referat Medienservice & Medienverleih
Hartsprung 23,
22529 Hamburg
Telefon 040/428-01 35 86
Fax 040/428-01 28 88
Landesfilmdienst – Filmothek Hamburg e.V.
Friedensallee 7
22765 Hamburg
Tel. 040-3905274
Fax 040-3905631
LFDHamburg@gmx.de

Nach oben

Wir Kinder von Manila
Johannes Schäfer, Deutschland 1993, 37 min.        Arbeitshilfe

Josei, Jeffrey und Rosalinda arbeiten als Prostituierte im Rotlichtviertel von Manila. Die beiden Mädchen sind 15 bzw. 16, Jeffrey ist erst 14 Jahre alt. Offiziell ist die Kinderprostitution auf den Philippinen natürlich verboten. Aber zu viele profitieren von diesem Geschäft - Zuhälter, Polizisten, Bar- und Hotelbesitzer, ja sogar die Eltern der Kinder und Jugendlichen - und so finden die Männer aus den reichen Industrieländern immer neue Opfer.
Die 15jährige Josei charakterisiert diesen Missbrauch mit den Worten: "Wenn ich einen Kunden habe - und der ist vielleicht 50 - das kommt mir so vor, als hätte ich Sex mit meinem Großvater." Jeffrey und Rosalinda berichten von ähnlichen Erfahrungen. Ein Arzt, der viele dieser Kinder und Jugendlichen medizinisch betreut, schätzt die Zahl der Kinder-Prostitution im Stadtteil Mabini auf 5.000. Um Ekel und Scham zu vergessen, schnüffeln die meisten der Kinder Klebstoff. Gewöhnt und abgefunden haben sie sich nur scheinbar mit diesen Verhältnissen - dies bringt Rosalinda sehr deutlich zum Ausdruck: "Die Rechte der Kinder - das heißt doch, den Kindern das zu geben, was sie brauchen: Schule und Ausbildung, Schutz vor Gefahren, Schutz vor Dingen, die sie nicht wollen. Wenn die armen Kinder keine Rechte haben, dann werden wir weiter ausgebeutet und erniedrigt."
Geeignet ab 15 Jahren

Verleih VHS:

Amt für Öffentlichkeitsdienst der 
Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche
Medienzentrale
Teilfeld 1
20459 Hamburg
Tel.: 040-360019 53/48/47
EZEF 
Kniebisstr. 29
70188 Stuttgart
Tel.: 0711-9257750
Fax: 0711-9257725
e-mail: ezef@geod.geonet.de

Nach oben


Homepage Schwarzes Brett Geographie E-Mail Download Impressum

Eingerichtet: 15.06.01

Modifiziert: 02.02.11