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Filme, Videos, CD-ROM Amantani
– Insel der Sterne Amantani
– Insel der Sterne Die Insel Amantani – Traumziel für alle, die das einfache Leben suchen – liegt im Titicacasee, 4000 Meter hoch, an der Grenze zwischen Peru und Bolivien. Hier leben die Bewohner noch immer ohne Strom, ohne Maschinen, ohne Technik. Ein Hotel gibt es nicht, die Bauern nehmen die wenigen Gäste in ihren Häusern auf. In der Bevölkerung sind die alten kollektiven Formen des Zusammenlebens noch aus Inkazeiten erhalten. Gemeinsames Leben und Arbeiten ist die Basis ihrer Gemeinschaft. Die etwa 3.000 Menschen in acht Dörfern wählen jedes Jahr einen Inselrat, der die Geschicke der Insel bestimmt. Niemand zahlt Steuern, es muss sich jedoch jeder Erwachsene an allen Arbeiten, die die Kräfte einer Familie übersteigt, beteiligen. So werden die Wege, die kunstvollen Steinterrassenfelder oder der Hafen in Gemeinschaftsarbeit instand gehalten. Der mit dem Toura d’or 1998 ausgezeichnete Film zeigt, wie die Bewohner traditionell im Januar bei den Resten der alten Tempel zusammenkommen, um zu Ehren der Erdgöttin ein dreitägiges Fest zu feiern. Verleih VHS:
Bezness Der Fotograf Fred
kommt nach Tunis, um eine Reportage über die „Bezness" zu
machen. „Bezness", von „business", nennen sich die jungen
Gigolos, die sich bei europäischen Touristinnen ihr Geld als Liebhaber
verdienen. Roufa ist einer von ihnen. Er hat Erfolg, doch der verdeckt
nur seine innere Zerrissenheit und seine Doppelmoral. Er selbst kennt
keine Skrupel, wacht aber rigide über die Tugenden seiner Schwester und
seiner Verlobten Khomsa. Als sie Fred kennen lernt, beginnen die Dinge
Roufas Kontrolle zu entgleiten. „Bezness", so Nouri Bouzid,
„ist kein Film gegen den Tourismus. Auch Roufa möchte reisen. Aber
wir müssen die Krise zeigen, in der wir mit unserer Gesellschaft leben.
Sonst überlassen wir den Fundamentalisten das Feld. Das Ende meines
Films weist den Frauen eine wichtige Rolle für die mögliche Rettung
der Gesellschaft zu. Für Fundamentalisten ist das eine undenkbare
Vorstellung." Verleih 16 mm: Du
bekommst was Du verdienst Der deutsche Maler Walter Spies entdeckte in den 20er Jahren die indonesische Insel Bali für den Tourismus. Die „Insel der Götter" wurde zum Inbegriff für ein Leben im Einklang mit Natur, Kultur und Religion. Der indonesische Regisseur Garin Nugroho und sein deutscher Kollege Gero Gemballa haben sich aufgemacht, um zu entdecken, weshalb Europäer ihrer Heimat entfliehen, um auf Bali das „Paradies" zu suchen. Gemeinsam ergründen sie den Erfolg einer Insel als Traumbild – gegenüber der Realität westlicher Lebensformen. Das Ergebnis ist so unterschiedlich wie die beiden Regisseure. „Du verdienst, was Du bekommst", meint der Indonesier, „Du bekommst was Du verdienst", der Europäer. Verleih: Ein
Traum von Kabul - Das verlorene Paradies nach 25 Jahren In den 70er Jahren war die afghanische Hauptstadt Anziehungspunkt für Hippies aus aller Welt auf der Suche nach Freiheit, Frieden und Drogenglück, heute ist sie verlassene Ruine in einem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land. Die Filmemacher Wilma Kiener und Dieter Matzka versuchen mit einer ungewöhnlichen Mischung aus Reportagestil und kunstvollen Montagen, poppigen Zwischentiteln, Musikclips und Archivbildern aus verschiedenen Jahrzehnten die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verknüpfen. Schwerpunkt ist die Reflexion der Hippie-Ära. Als Zeitzeugen wirken ehemalige Kabulfahrer, darunter Donovan, Timothy Leary, "Embryo", Julie Driscoll-Tippett, Bommi Baumann und Johannes Schaaf mit. Verleih: Pauschal
Total Vier Urlauber
werden von Beginn ihrer Tunesienreise bis zum Rückflug begleitet. Sie
haben ganz unterschiedliche Motive, die Reise anzutreten. Das Ehepaar
Staufer sucht den Hauch des Orients, Bei Christine steht der
Kulturaustausch im Mittelpunkt der Reise, und Jörg möchte Wassersport
betreiben und dem trüben Novemberwetter entgehen. Am Urlaubsziel, der
tunesischen Insel Djerba, gibt es zwei Welten: die der Urlauber und die
der Einheimischen. Der Film stellt die Meinungen und Hoffnungen der
Urlauber und die der Dienstleister gegenüber. Verleih VHS:
Sonne
der Hyänen Der Film zeichnet
den Weg eines nordafrikanischen Fischerdorfes nach, das schließlich zu
einem Touristenzentrum wird. Im Mittelpunkt stehen drei Personen, die
die alltäglichen Begebenheiten des Dorfes auf unterschiedliche Art und
Weise repräsentieren. Der Fischer Tahar, der ein eigenes Boot besitzt,
der Dorfschmied Lamine, der in der französischen Arme in Algerien und
Syrien Dienst getan hat und wegen seiner Erfahrung und Klugheit von den
Dorfbewohnern verehrt wird, und Hai Ibrahim, der reichste Mann des
Dorfes, dem Boote und Bauernhöfe gehören. Seine Ambitionen stimmen
nicht immer mit den Interessen der Dorfbewohner überein. Das Dorf lebte
vor allem von einem ausgewogenen traditionellen Tauschhandel, Bis eines
Tages ein deutscher Konzern auftaucht, um ein Touristenzentrum
einzurichten. Mit der Unterstützung bedeutender Persönlichkeiten und
der Regierung wird das Projekt schnell realisiert. Das Leben des Dorfes
verändert sich mehr und mehr: Aus Fischern werden Bauarbeiter, und aus
dem Wochenmarkt werden kleine Läden. Tahar, Lamine und andere Fischer,
die sich um die Zukunft Sorgen machen, beobachten empört die
Entwicklung des Dorfes. Als die Bauarbeiten beendet sind, steht ein großer
Teil der Dorfbewohner arbeitslos da. Noch größer ist die Wut und Enttäuschung
der Frauen, die vom Stand vertrieben werden, der nun den Touristen
vorbehalten ist. Hai Ibrahim leitet jetzt das Fischereibüro und
betreibt die Förderung der handwerklichen Produktion der Region. Lamine,
der sich lange Zeit widersetzt hat, betreibt einen Laden mit
Touristenattraktionen. Allein gelassen führt Tahar seinen
aussichtslosen Krieg weiter – nicht nur gegen Hai Ibrahim und seine
Geschäftsspekulationen, sondern auch gegen das Hotel und gegen die
Touristen. Verleih 16mm:
Tatort
Manila Der spannende WDR-Krimi aus der Reihe "Tatort" befasst sich mit den Themenbereichen Kinderhandel, sexuelle Ausbeutung, Pädophilie und Sextourismus. Auf der Suche nach Tankstellenräubern geraten Kommissar Ballauf und sein Kollege zufällig auf die Spur einer deutschen Kindersexmafia, die sie bis auf die Philippinen führt. Zum Film ist ein Begleitbuch erschienen sowie die Dokumentation: Tatort Manila: Die
Dokumentation zum Film Die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung herausgegebene Dokumentation zum Tatort-Krimi "Manila" (siehe: 42 41925) behandelt vor allem die entwicklungspolitischen Hintergründe der gezeigten Story. Zu Bildern von den Dreharbeiten des Films in den Armenvierteln von Manila erzählt die heute 15jährige Marlyn, wie sie von einem Pädophilenring nach Deutschland verschleppt wurde, anschließend wieder auf dem Straßenstrich von Manila landete und schließlich von einem Kinderzentrum aufgenommen wurde. Verleih:
Wir
Kinder von Manila Josei, Jeffrey und
Rosalinda arbeiten als Prostituierte im Rotlichtviertel von Manila. Die
beiden Mädchen sind 15 bzw. 16, Jeffrey ist erst 14 Jahre alt.
Offiziell ist die Kinderprostitution auf den Philippinen natürlich
verboten. Aber zu viele profitieren von diesem Geschäft - Zuhälter,
Polizisten, Bar- und Hotelbesitzer, ja sogar die Eltern der Kinder und
Jugendlichen - und so finden die Männer aus den reichen Industrieländern
immer neue Opfer. Verleih VHS:
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| Eingerichtet: 15.06.01 |
Modifiziert: 02.02.11 |