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Pauschal
total
Regie: Imad
Karim, BRD Deutschland 1996
30 min., Video, Farbe, Dokumentarfilm
Uns
Deutschen geht es schlecht: unsere Wirtschaft kommt nicht so richtig aus
der Talsohle heraus, Pflegeversicherung und andere Abgaben reißen tiefe
Löcher in die privaten Haushaltskassen. Das einzige, was uns noch Spaß
macht, scheint das Reisen zu sein. 67 Milliarden DM gaben wir 1994
allein für unseren Auslandsurlaub aus - eine Steigerung von neun
Prozent zum Vorjahr. Zwar waren
die Jahre 1995 und 1996 nicht mehr solche Boomjahre, aber
trotzdem stehen wir im internationalen Vergleich der Reiseausgaben an
zweiter Stelle hinter den Nordamerikanern. Auch in schlechten Zeiten
wird nicht beim Reisen gespart, sondern man spart um zu reisen - vor
allem zieht es uns an ferne Strände, aber auch in die an Europa
angrenzenden Mittelmeerländer, nach Tunesien oder in die Türkei.
Inhalt:
Vier
Urlauber werden von Beginn ihrer Tunesienreise bis zum Rückflug
begleitet. Sie haben ganz unterschiedliche Motive: Das Ehepaar Stauffer
sucht den Hauch des Orients, möchte unbeschwert Land und Leute kennen
lernen. Bei der Versicherungskauffrau Christine steht der
Kulturaustausch im Mittelpunkt der Reise und der Handelsvertreter Jörg
hat gar nichts mit der Kultur in Tunesien „am Hut“, er möchte
Wassersport treiben und Tennis spielen - nur eines haben sie gemeinsam:
Die Flucht vor dem trüben deutschen Novemberwetter, und dem Stress der
Heimat entkommen. An ihrem Urlaubsziel auf der tunesischen Insel Djerba
gibt es zwei Welten, die der Einheimischen und die der Touristen. Der
Film stellt die Meinungen und Hoffnungen der Urlauber und die ihrer
„Dienstleistungsgeber“ gegenüber. So ist es für den Kellner im
Hotel unfassbar, wie „saufaul“ die Urlauber sind, die während ihres
gesamten Aufenthaltes nichts von Tunesien sehen, außer dem Weg vom
Speisesaal zum Swimming-pool, zum Strand und zurück.
Christine ist beeindruckt vom Fakir, der im Hotel auftritt. Sie meint,
er müsse ein außergewöhnliches Leben führen. Er dagegen gibt vor der
Kamera seine Tricks preis und meint, dass er ein hartes Leben habe, bei
dem der Broterwerb im Mittelpunkt stehe. Die Individualistin Christine
sucht weiter den Kontakt mit den Einheimischen, fotografiert Arbeiter,
die in Baracken am Rande des Hotels wohnen, fragt nach deren Familien
und Kindern. Sie empfindet das Gespräch als gelungen, freut sich, dass
sie mit den Männern gesprochen und sie fotografiert hat. Die
Tagelöhner, deren Familien auf dem Festland wohnen, wundern sich eher
über die unkomplizierte Art der Europäer, die einfach so in die
Häuser gehen. Außerdem, meint einer, hätte die Touristin ihn nur bei
seiner Pause gestört und fotografiert, ohne Geld dafür zu bezahlen.
Auf dem Touristenbazar wird alles angeboten was irgendwie orientalisch
aussieht - es interessiert niemand, ob auf manchen Waren „Made in
Taiwan“ steht. Ehepaar Stauffer ersteht eine bestickte orientalische
Jacke, die beim nächsten Faschingsball in der Heimat für Furore sorgen
soll. Nach dem Geschäft geben sich sowohl Händler als auch die
deutschen Kunden zufrieden: Der tunesische Händler hat seine
Verhandlungen mit einem völlig überhöhten „Mondpreis“ begonnen
und sich dann von seiner Kundschaft herunterhandeln lassen und die Jacke
genau zu dem Preis verkauft, den er ursprünglich dafür haben wollte.
Herr Stauffer dagegen hält sich nach eigenem Bekunden für einen guten
Geschäftsmann, der nur etwa die Hälfte von dem Betrag bezahlt hat, den
der Händler anfänglich verlangte. So sind sowohl Kunden als auch
Bazarhändler glücklich mit ihrem „deal“.
Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation sind viele Tunesier -
vor allem Jugendliche - gezwungen, als Strandverkäufer den Touristen
Waren feilzubieten. Eine schlechtere Ausgangsposition als im Bazar, es
prallen zwei Welten aufeinander: Die Urlauber, wie Jörg, wollen ihre
Ruhe haben, ein Buch lesen und in der Sonne schmoren. Und der
Strandverkäufer Fawzi meint, dass die Touristen ihm doch ein kleines
Geschäft gönnen könnten - schließlich geben sie in den teuren Hotels
ja auch viel Geld aus. Jörg lässt sich sogar zu der Bemerkung
hinreißen, dass die Verkäufer ja nicht die intelligentesten seien,
aber doch zumindest ein wenig Einfühlungsvermögen haben und den
Touristen ihre Ruhe lassen sollten. Im Urlaub habe er keine Lust, sich
auf die Leute einzustellen, er erwarte es dagegen von seinen Gastgebern.
Ein weiteres Missverständnis entsteht, als Christine „süße und
unbedarfte“ Kinder kennen lernt. Sie freut sich nach dem Gespräch,
dass die Jungs sogar ihre Adresse wollten. Die wiederum hatten es nur
auf den Kugelschreiber der Urlauberin abgesehen - und der gehört jetzt
ihnen.
Auf den „Hotelclown“ Tahar treffen alle Urlauberinnen und Urlauber.
Er hat die Anweisung, die Gäste im orientalischen Café des Hotels zum
Lachen zu bringen. In seinem traditionellen Kostüm, mit Fez auf dem
Kopf und Jasminblüte hinter dem Ohr, bereitet er Mokka, raucht
Wasserpfeife und tanzt zu arabischer Musik. Auf seinem Heimweg würden
ihn die Gäste kaum wiedererkennen: Den Fez hat er gegen einen Sturzhelm
ausgetauscht, um mit seinem Mofa die 15 Kilometer zu seinem Heimatort zu
fahren - dabei trägt er ganz normale Kleidung. Im Interview zuhause
erklärt er, dass es manchmal schwer fällt, die Gäste zum Lachen zu
bringen. Etwa damals vor fünf Jahren, als sein sechsjähriger Sohn von
einem Auto tödlich verletzt wurde - da sei es ihm sehr schwer gefallen,
die Trauer nicht bei der Arbeit zu zeigen.
Gegen Ende des Urlaubs sind die vier Pauschalreisenden zufrieden mit den
vergangenen 14 Tagen. Jörg konnte genügend Sport treiben, fühlt sich
jetzt fit. Christine hat einige Bekanntschaften geschlossen und freut
sich vor allem auf ihre Urlaubsfotos und das Ehepaar Stauffer kennt nun
den Orient und hat das nächste verlockende Reiseziel vor Augen:
Amerika.
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Filmdiskussion
Dem schlechten
Wetter Mitteleuropas ein Schnippchen schlagen, heißt die Devise
hierzulande. Waren es früher noch die klassischen Kulturreisenden, die
in die Länder des Südens reisten, so sind es heute immer mehr
Badeurlauber, die sich an den Stränden der Tropenparadiese und in den
an Europa angrenzenden Mittelmeerländern erholen wollen. Die
entspannungssuchenden Motive nehmen bei den Dritte Welt-Touristen zu,
aber auch Spaß, Unterhaltung und Vergnügen bekommen einen höheren
Stellenwert. Die Haupturlaubsländer der Deutschen - Österreich und
Spanien - konnten zwar auch leichte Zuwächse in den Ankunftszahlen
vermelden, aber von denen in den Dritte-Welt-Ländern können sie nur
träumen. Die Preise für Pauschalreisen in den sonnigen Süden sind
billiger als der Urlaub im eigenen Land, deshalb scheint die Devise zu
heißen: „Nichts wie weg hier!“, auch (oder gerade) wenn die
Wirtschaftslage schlecht ist.
Das Potential der Deutschen, die außereuropäische Länder besuchen
wollen, ist noch lange nicht ausgeschöpft. Vor allem die Nahziele
Türkei, Tunesien, Ägypten und Marokko wurden und werden stark
nachgefragt: So ist Tunesien längst ein Ziel für Wochenendausflüge
von Kegelvereinen geworden. Kein Wunder, dass allein der Tourismus aus
Deutschland nach Tunesien in den Jahren zwischen 1988 bis 1993 um mehr
als 50 % zugenommen hat (von 474.000 Touristenankünfte auf 711.800).
Billige Charterflüge, günstiger Hotel- und Serviceeinkauf - vor allem
durch niedrige Löhne im sehr personalintensiven Fremdenverkehr - und
eine starke DM machen diese Zuwachszahlen aus. Selbst an einem Montag im
November kommen noch rund 2.000 Chartertouristen auf dem Flughafen in
Djerba an - die meisten davon Deutsche.
Der Ruf nach einem umweltverträglichen und sozialverantwortlicherem
Tourismus scheint längst verhallt zu sein. Wenig wird umgesetzt von der
Idee, landestypische Unterkünfte zu nutzen und zu essen, was das
Reiseland zu bieten hat. Die Einheimischen werden in den Prospekten als
gastfreundlich dargestellt und sind doch nur Statisten für den
farbenprächtigen Urlaubsfilm. „Pauschal total“ macht deutlich, dass
wenig vom Orient und dem Märchen von „1001 Nacht“ übrigbleibt,
wenn man hinter die Kulissen schaut. Der Trend geht zur Pauschalreise,
Hotel, Verpflegung und Sportangebote werden schon im Urlaubskatalog
angeboten und bei der Buchung „mitgekauft“.
Einige Länder und Hotels bieten inzwischen schon „All
Inclusive“-Angebote an, bei denen man keine zusätzlichen Ausgaben
mehr hat: Vom ersten Kaffee am Swimming-Pool am frühen Morgen bis zum
mitternächtlichen Drink an der Hotelbar ist alles inklusive. Für
kleinere Restaurants, Strandverkäufer und andere
Dienstleistungsunternehmen bietet das kaum mehr Chancen etwas
hinzuzuverdienen.
Der Tourismus verändert die Struktur der Arbeitsplätze auch in
Tunesien: Da ist der alte Fischer, der seinen Beruf als etwas
würdevolles bezeichnet. Er fühlt sich durch die Urlauber am Strand
eher gestört und käme nie auf die Idee ihnen etwas anzubieten. Die
Wirklichkeit sieht aber so aus, dass immer mehr Männer in den Hotels
arbeiten und die Frauen die Arbeit zuhause übernehmen, wie etwa die
Olivenernte. Wie im Film eindrucksvoll geschildert, sind viele
Arbeitslose gezwungen, im informellen Sektor zu arbeiten. So wie Fawzi,
der „Strandverkäufer“, der über die Touristen und über sich
selbst meint: „Für mich sind die reich und arrogant und sie finden
mich arm und penetrant!“
Eine der stärksten Szenen des Filmes ist das ungekürzt wiedergegebene
Interview mit dem „Hotelclown“ Tahar: Er erzählt, noch immer
sichtlich bewegt, dass sein Sohn vor fünf Jahren vom Auto überfahren
wurde und er seine Trauer bei der Arbeit im Hotel nicht habe zeigen
dürfen. Betroffen davon waren auch Filmemacher Imad Karim und sein
Team, die nicht mit so einer Antwort gerechnet hatten - sie hatten nur
gefragt, ob es manchmal schwer fällt immer nur einen fröhlichen
Menschen zu spielen. Bei dieser Sequenz spiegeln sich die zwei Welten
wider: Dort der „Clown“ für die Urlauber, hier in seinem Heimatort
der Familienvater, der es - dank seiner Arbeit - zu ein wenig Wohlstand
gebracht hat.
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Didaktische
Hinweise
Der libanesische
Filmemacher Imad Karim will mit seinem Film die vielen
Missverständnisse aufdecken, die bei Pauschalreisen zwischen den
Kulturen entstehen. Der Film ist entlarvend - die Urlauberinnen und
Urlauber machen es sich nur allzu leicht, wenn sie sich für 14 Tage von
Stress und Frust absetzen wollen. Am Mythos Tourismus und
Völkerverständigung wird durch die klaren Aussagen von Touristen und
Einheimischen gründlich gekratzt. Aber gerade deshalb regt der Film
ohne Umschweife zur Diskussion an. Er bietet genügend Anhaltspunkte, um
über die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen des
Tourismus in Ländern der sogenannten Dritten Welt zu diskutieren. Der
Film lässt auch zu, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Seminaren
und Vorträgen ihre eigenen Reiseerlebnisse einfließen lassen,
allerdings gilt es aufzupassen, dass diese Erfahrungen in der Diskussion
nicht zu starkes Gewicht bekommen. Es ist wichtig, immer wieder zum
Thema zurückzuführen.
Sollte gegen alle Erwartungen nach dem Film keine Diskussion entstehen,
kann man mit der Frage einführen, ob die Zuschauerinnen und Zuschauer
ihn als zu entlarvend empfinden. In schon durchgeführten Seminaren mit
unterschiedlichen Zielgruppen, etwa an Volkshochschulen und
Universitäten war die einheitliche Meinung, dass das gezeigte der
Wahrheit entspreche und deshalb der Film so seine Richtigkeit habe.
In die Diskussion einsteigen kann man auch mit einer Aussage von
„Sportler“ Jörg. Er bringt auf den Punkt was Tourismus als
Massenware bedeutet: Bei ihm war es um die Entscheidung gegangen,
entweder ein Sofa zu kaufen oder 14 Tage in Urlaub zu gehen. Tourismus
sei ein Geschäft, er kaufe sich schöne sorgenlose Tage mit Sonne,
Strand und Sport, und die Leute dort bekämen dafür sein Geld.
Für die Frage, ob man Mitleid mit den Interviewten haben und sie vor
ihren eigenen Aussagen schützen müsse, sei ein Hinweis erlaubt:
Die befragten Urlauberinnen und Urlauber haben bei den
Dreharbeiten eingewilligt, dass ihre Statements gesendet werden dürfen.
Sie wussten somit, dass ihre Meinungen einem breiteren Personenkreis
zugänglich gemacht werden würden. Für die Kamerabegleitung während
ihres Urlaubes haben sie eine kleine Entschädigung erhalten.
Der Film ist gut kombinierbar - zum Beispiel bei einem Wochenendseminar
- mit den Spielfilmen „Bezness“ oder mit „Sonne der Hyänen“.
Als Vorbereitung eignet sich das Sympathie Magazin „Tunesien
verstehen“, in dem Wissenswertes über Land und Leute und über
Tourismus in Tunesien steht.
Der Film eignet sich besonders, neuere Entwicklungen beim Dritte
Welt-Tourismus aufzuarbeiten und zeigt das Dilemma, in dem
Pauschaltouristen und Gastgeber stecken: „Pauschaltourismus ist ein
Geschäft bei dem Gäste und Gastgeber jederzeit austauschbar sind - nur
die Masse zählt.“ Und weiter im Filmtext: „Der echte Zugang zur
Kultur der anderen bleibt verschlossen und damit der Zugang zu mehr
Toleranz.“
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Materi
alhinweise
Literatur:
- Burghoff, Christel, Kresta, Edith: Schöne Ferien - Tourismus zwischen
Biotop und künstlichen Paradiesen, Beck’sche Verlagsbuchhandlung,
München 1995
- Hammelehle, Jürgen: Zum Beispiel Tourismus, Reihe Süd-Nord,
Lamuv-Verlag, Göttingen 1995
- Stauffer, Beat, Jäggi, Monika: Grün und integriert. Wie in Tunesien
Naturlandschaften für Luxustourismus zerstört werden,
rotpunkt-Verlag, Zürich 1990
- Zum Beispiel Tunesien“, Sympathie-Magazin des Studienkreises für
Tourismus und Entwicklung; zu bestellen gegen Voreinsendung eines
Verrechnungsschecks über 6,50 DM incl. Porto (Adresse siehe unten);
AV-Medien:
Sonne der Hyänen:
(O.m.U.)
100 Minuten;16mm, Spielfilm über ein nordafrikanisches Fischerdorf,
das für den Tourismus entdeckt wird (Klassiker des tourismuskritischen
Spielfilms aus dem Jahre 1977, aber immer noch gut!)
Bezness: (O.m.U.)
1992, 100 Minuten, 16mm, Spielfilm über tunesische „Gigolos“,
die sich bei europäischen Touristinnen ihr Geld als Liebhaber auf Zeit
verdienen. Der Film zeigt auch, wie die junge Generation Tunesiens
zwischen den Werten der westlichen Konsumgesellschaft und den
Traditionen der arabisch-islamischen Welt hin- und hergerissen werden.
DER AUSVERKAUF DER PARADIESE - ZUM BEISPIEL GOA
22 Min, Video,
Verleih: EMZ
2, 3, 6, 7, 11, 13-18
BLICKWECHSEL (Serie), Video oder 16mm sind bei den
Evangelischen Medienzentralen kostenlos auszuleihen und zwischen 20 u.
30 Min. lang. Die Filme begleiten Touristen in den jeweiligen Ländern
und zeigen Probleme des Tourismus auf: Die Titel der einzelnen Filme:
- Blickwechsel - Touristen in Sri Lanka
- Blickwechsel - Begegnungen in Kenya
- Blickwechsel - Das andere Mexiko
- Blickwechsel - Jamaica mehr als ein Strand
- Blickwechsel - Marokko - Reise in ein islamisches Land
Adressen:
Arbeitskreis „Tourismus und Entwicklung“
Missionsstr. 21,
CH 4003 Basel
(Broschüren, Tourismus-Kurznachrichten und Publikationen)
Studienkreis
für Tourismus und Entwicklung
Kapellenweg 3,
82541 Ammerland
(Sympathie-Magazine, Publikationen)
Tourism
Watch
c/o Dienste in Übersee,
Nikolaus-Otto-Str. 13,
70771 Leinfelden-Echterdingen
(Broschüren, Tourismus-Kurznachrichten und Publikationen)
Jürgen
Hammelehle, Dezember 1996
EZEF.
Kniebisstr. 29, 70188 Stuttgart, Tel. 0711-9257750, FAX 0711-9257725,
e-mail: ezef@geod.geonet.de
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