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Zwischen Grenzen und Menschlichkeit – Grenzregime, Asylrecht & die globalen Bewegungen der Migration

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NO ONE IS LEFT BEHIND – DIE UN–NACHHALTIGKEITSZIELE AUF DEM PRÜFSTAND

Gute Nachrichten: Hunger und extreme Armut sollen auf der ganzen Welt bis zum Jahr 2030 überwunden werden, Klimaschutzmaßnahmen sollen gestärkt werden!
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GRENZWÄLLE, GIRAFFEN & GALAO – DAS HAMBURGER SCHANZENVIERTEL IM WANDEL DER ZEIT

Das Schanzenviertel in Hamburg hat nicht nur eine sehr bewegte Vergangenheit, es ist bis heute einer der Orte mit der größten Anziehungskraft in der Stadt.
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GEHE UND TANZE, SPRICH UND SINGE – EINE AUFFORDERUNG AUS DEM SÜDLICHEN AFRIKA

»Wenn du gehen kannst, kannst du auch tanzen und wenn du sprechen kannst, kannst du auch singen«.

Was hinter diesem Sprichwort aus Simbabwe steckt, zeigt Lebogang Masemola in diesem Workshop. Ihr musikalisches Repertoire hat sie aus Südafrika mitgebracht. Mit Bildern, Geschichten, Spielen, Liedern und Tanz ermutigt sie Kinder hier, andere Kinderwelten und zugleich ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken. Dabei kann das Ausprobieren der Stimme und ihrer Kraft eine freudige Überraschung werden.

Diese Veranstaltung kann auf Deutsch und Englisch angeboten werden.

Wegbeschreibung zur Open School (PDF)

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HASE UND IGEL INTERNATIONAL – MÄRCHEN ERZÄHLEN, SPIELEN UND ERFINDEN

Viele Kinder kennen das Märchen vom Hasen und Igel. Nicht nur hierzulande ist es bekannt, auch in asiatischen und afrikanischen Ländern erzählt man sich diese Geschichte.

Warum dort nicht Hase und Igel, sondern Hyäne und Kamel oder Krähe und Chamäleon um die Wette laufen, und welchen Preis es zu erobern gilt, weiß die Märchenerzählerin Elita Carstens.

Während der Veranstaltung können die Schüler_innen Szenen des Märchens in ein spontanes Theaterstück umsetzen. Das Stegreif-Vorgehen bewirkt, dass Blick und Konzentration auf die wesentliche Aussage des Erfolges durch gemeinschaftliches Handeln gerichtet sind. Auch können die Schüler_innen auf der Basis der gehörten Geschichten ein gemeinschaftliches Bilderbuch erstellen oder sich selbst ein Märchen ausdenken. Auf diese Weise werden kulturelle Vielfalt wie auch kulturübergreifende Gemeinsamkeiten erfahrbar.

Wegbeschreibung zur Open School (PDF)

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HERE TO STAY! – MIGRATION, FLUCHT UND DIE GRUPPE LAMPEDUSA IN HAMBURG

Die Gruppe »Lampedusa in Hamburg« und ihr Einsatz für ein dauerhaftes Bleiberecht.

Dabei werden konkrete Migrationsgeschichten, Fragen von Flucht und Asyl und das europäische Grenzregime thematisiert. An verschiedenen Stationen werden die alltäglichen Lebensbedingungen der Flüchtlinge, Möglichkeiten einer Anerkennung in Hamburg, Unterstützungsstrukturen, die Rolle des Hamburger SPD-Senats, der St. Pauli Kirche oder der Polizei nachgezeichnet.

Der Rundgang wird von Aktivisten und Freund_innen der Gruppe »Lampedusa in Hamburg« geführt. Er findet in großen Teilen auf Englisch statt, eine Übersetzung ins Deutsche ist möglich. Weitere Informationen auf: http:// stadterkundung.blogsport.eu

Vor- und Nachbereitungsmaterial Rundgang ‘Here to Stay’

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ZWISCHEN ALLTAG UND ANGST – WIE LEBEN MENSCHEN OHNE PAPIERE IN HAMBURG?

Dieser Rundgang befasst sich mit Menschen, die nach dem Aufenthaltsgesetz gar nicht hier sein dürften: »irreguläre « Migrant_innen. Es gibt mehrere tausend, die in Hamburg unbemerkt, aber mittendrin leben und arbeiten.

Anhand von Bildern, Interviews und kurzen Texten werden die vielen Dimensionen von »Irregularität« gezeigt. Im Stadtteil Wilhelmsburg werden die Themen Bildung, Gesundheitsversorgung, Wohnen, Arbeit und Mobilität an verschiedenen Stationen aufgegriffen, sowie die damit verbundenen Schwierigkeiten, ein Leben ohne Papiere zu führen. Dabei geht es nicht um eine oberflächliche Hilfsperspektive oder einseitige Sicht auf Recht und Gesetz, sondern darum die Komplexität zu erkennen und zu respektieren.

Der Rundgang entstand im Oktober 2014 aus einer schulischen Projektwoche mit der Nelson-Mandela-Schule in Wilhelmsburg.

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PALMÖL, FUSEL UND KAISERKAI – DIE HAFENCITY UND IHR KOLONIALES ERBE

Die Tour führt von der Altstadt mit den repräsentativen Kontorhäusern in die HafenCity. Es geht um Hamburger Firmen, um Hamburger Selbstdarstellungen und um verschiedene Phasen der Globalisierung, die die Stadt reich gemacht hat.

Die Handelswaren, die zum Reichtum führten, stammen zumeist aus den Ländern des Südens, zum Teil aus ehemaligen deutschen Kolonien. Palmöl, Kaffee und Margarine werden dabei näher in Augenschein genommen. Und es wird der Frage nachgegangen, ob die Namensgebungen in der HafenCity »Ausdruck von Weltläufigkeit« sind, wie die HafenCity GmbH erklärt.

Die Historikerin Wiebke Johannsen zeigt Architektur und berichtet sowohl von Geschäftsmodellen als auch von Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert (Stationen: Afrika-Haus, Kornhausbrücke, Magellan- und Marco-Polo-Terrassen, Unilever-Gebäude).

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DEM KLIMA AUF DER SPUR – KLIMA-KONSUM-WORKSHOP IN ALTONA

Klimaschutz und Klimagerechtigkeit sind zu wichtigen Faktoren in der weltweiten Armutsbekämpfung geworden und wir können durch unser Konsumverhalten einen wesentlichen Beitrag dazu leisten.

An verschiedenen Lernstationen wird anschaulich erklärt, wie viel Treibhausgas unser täglicher Konsum z. B. an Papier oder Fleisch verursacht. Die Bilanz motiviert dazu, nach Alternativen zu suchen, die uns allen zur Verfügung stehen. Der 1,5 stündige Workshop dient als Einführung in das Thema »Klima und Konsum«.

Für Schulklassen, die bereits im Unterricht zu den sozio-ökologischen Aspekten des Klimawandels gearbeitet haben, ist eine dreistündige Variante buchbar. Auf einer Rallye in Altona können Orte und Akteure besucht werden, die bereits klimaschonende Handlungsalternativen geschaffen haben und Inspiration für Veränderungen im eigenen Lebensumfeld bieten.

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STADT IM FLUSS – VERÄNDERUNG UND BEWEGUNG AM HAFEN

Mit der HafenCity entsteht ein neuer Stadtteil, der mit der Elbphilharmonie ein teures Wahrzeichen bekommen hat.

Vom Industriegebiet am Hafen zum gehobenen Stadtteil der Extraklasse? Das Leben in der Hamburger Innenstadt ist damit nicht dem ersten Wandel unterzogen. Die Neustadt und St. Pauli waren lange Zeit Wohnorte, die durch industrielle Arbeit (z.B. in den Werften oder der St. Pauli Brauerei) geprägt waren. In Zeiten der Globalisierung hat sich die Arbeitswelt auf St. Pauli verändert. Die Spuren der Gentrifizierung sind auch hier deutlich zu spüren. Gleichzeitig ist in St. Pauli der Zusammenhalt gegen die Verdrängung einkommensschwacher Bewohner_ innen besonders ausgeprägt. Die Frage nach dem Recht auf Stadt — d.h. wer entscheidet, wie in der Stadt gelebt wird? — wird von vielen Initiativen laut gestellt.

Der Historiker und Stadtteilaktivist Martin Reiter gewährt bei einem Rundgang von der HafenCity nach St. Pauli Einblicke in die Geschichte des elbnahen Wohnens und stellt Initiativen vor, die sich gegen Verdrängung und Gentrifizierung engagieren. Die Tour kann auf Deutsch und Englisch durchgeführt werden.

Für die Tour wird ein HVV-Ticket benötigt!

Vor- und Nachbereitungsmaterial Rundgang ‘Stadt im Fluss’

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GESICHTER DER GROßSTADT – EINE TOUR DURCH DAS FACETTENREICHE HAMBURG

Gemeinsam nehmen wir Hamburg unter die Lupe, …

… durchkreuzen die Stadt, sammeln Eindrücke, hören, was Bewohner_innen über ihren Stadtteil denken und suchen Antworten auf stadtpolitische Fragen. Die Tour beginnt in der Hafen- City. Hier ist ein Stadtteil entstanden, der die Hamburger Innenstadt um über 30 % erweitert. Nächste Station ist das Gängeviertel, das symbolisch für das alte und das neue Hamburg steht. Weiter geht’s ins Karolinenviertel, ein Stadtteil, der stark von Gentrifizierung betroffen ist und in dem sich viele Anwohnende gegen steigende Mieten wehren. In allen drei Stadtteilen geht es darum, sich anzuschauen, welche Idee von Stadt sichtbar wird. Wie wohnt und lebt es sich in den verschiedenen Vierteln und welche Probleme gibt es?

Die Tour kann auf drei Stunden erweitert werden: Mit dem Metrobus 3 fahren wir in die Großwohnsiedlung Osdorfer Born. Die Siedlung, in der über 10.000 Menschen leben, wurde in den 1960er Jahren am Reißbrett geplant. Auch hier gestalten die Bewohner_innen ihren Stadtteil mit und mischen sich ein.

Für die Tour wird ein HVV-Ticket (Tageskarte) benötigt!

Vor- und Nachbereitungsmaterial Rundgang ‘Gesichter der Großstadt’ (PDF)

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VOM RECHT ZU BLEIBEN – MIGRATION UND AUFENTHALT

Ausländer_innen, Flüchtling, Geflüchtete, Asylbewerber_innen, Illegale, Illegalisierte, irreguläre und reguläre Migrant_innen…

Die Liste an Zuschreibungen im Zusammenhang mit Migration ist nahezu unendlich. Einige dieser Begriffe begegnen uns täglich. Doch was bedeuten sie eigentlich? Und welche Konsequenzen ergeben sich für das alltägliche Leben derer, die mit diesen Zuschreibungen konfrontiert sind?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, werden zunächst rechtliche sowie politische Aspekte von Migration und Aufenthalt geklärt, um zu schauen, welche Bleibemöglichkeiten es überhaupt in Deutschland gibt und, wie sich diese auf den Alltag auswirken. Zusammen werden wir Definitionen erarbeiten, diskutieren und ein Gefühl dafür bekommen, wie viel Kraft/Macht bestimmte Papiere haben.

Thematisch passt der Stadtrundgang »Zwischen Alltag und Angst« im Anschluss an dieses Angebot.

Wegbeschreibung zur Open School (PDF)

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KAFFEE & WELTHANDEL – EIN EINSTIEG IN DAS SYSTEM WELTWIRTSCHAFT

Sinkende Zölle, offene Grenzen, weltweit agierende Konzerne — Güter jeglicher Art werden möglichst billig produziert und grenzüberschreitend gehandelt.

Doch wer profitiert eigentlich von diesem globalisierten Wirtschaftssystem und wer verliert? Wie werden Entscheidungen getroffen und welche Auswirkungen haben sie in den einzelnen Ländern?

Innerhalb dieses Projekttags werden die Strukturen der Weltwirtschaft kritisch beleuchtet. Dabei können sich die Schüler_innen bei einem Simulationsspiel zunächst selbst in die Lage Handel treibender Länder versetzen. Danach wird anhand des Beispiels Kaffee verdeutlicht, was die Mechanismen der aktuell vorherrschenden Weltwirtschaftsordnung insbesondere für die Produktionsländer des Südens bedeuten.

Den Abschluss bildet ein kurzer Besuch von einem ehemaligen Mitarbeiter des Kaffee-Direktimporteurs »El Rojito« — als Beispiel für eine alternative Handelsform, die sich dem »System Weltwirtschaft« ein Stück weit entzieht.

Vor- und Nachbereitungsmaterial Projekttag ‘Kaffee & Welthandel’ (PDF)

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EIN KUCHEN FÜR ALLE – EL BUEN VIVIR – EIN LEBEN IN WÜRDE – WIE GEHT GLOBALE GERECHTIGKEIT?

Das globale Dorf bekommt jeden Tag neue Einwohner_innen, aber die Ressourcen sind begrenzt und ungleich verteilt.

Wer hat bzw. nutzt wie viel? Wer nimmt und wer gibt? Wer sind wir und wer sind eigentlich die anderen? Wie nehmen Menschen aus dem Globalen Süden das Dorf wahr und wie Menschen im Globalen Norden? Was brauchen Menschen, um ein zufriedenes Leben zu führen? Was kommt nach dem Konsum? Was macht mich glücklich und was meine_n Nachbar_in?

Innerhalb dieses Projekttages werden die Teilnehmenden etwas über unterschiedliche Lebensverhältnisse in der Welt erfahren. Dabei wird die Frage nach globaler Gerechtigkeit und nach den individuellen Bedürfnissen für ein gutes Leben von zentraler Bedeutung sein. Bei einem Simulationsspiel können die Schüler_innen unterschiedliche Perspektiven einnehmen und sich so einigen Lebenswirklichkeiten von Menschen aus dem Globalen Süden und Globalen Norden annähern. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich mit den eigenen Wünschen für ein glückliches Leben auseinanderzusetzen und in alternative Sichtweisen und Vorstellungen einzutauchen. Die gewonnenen Eindrücke werden im Anschluss miteinander diskutiert

Wegbeschreibung zur Open School (PDF)

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