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Ein Menschenrecht auf Asyl – Flucht nach Europa

Immer mehr Menschen sind weltweit auf der Flucht und bitten in anderen Ländern um Schutz. Die Gründe sind vielfältig, doch die Möglichkeiten der einzelnen Menschen unterscheiden sich stark voneinander. Wohin gehen Flüchtlinge und wie ergeht es ihnen auf dem Weg? Und was passiert, wenn sie angekommen sind? Haben sie ihr Ziel erreicht? Die Teilnehmer_innen gehen im Rahmen des Projekttages die Wege einer Flucht und erleben, wie es Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa ergeht. Das Menschenrecht Asyl zu beantragen hat jeder, aber wie sieht die Realität der gelebten Menschenrechte aus?

Ab 12 Jahren

Menschenrechte spielerisch entdecken: Aufbau einer neuen Welt

In kleinen Gruppen geht es für die Teilnehmer_innen auf hohe See. Angesichts großer Stürme, Piratenangriffe und anderer Hindernisse verliert die Crew Teile ihrer Ladung: Waren und Bedürfnisse. Daraufhin soll im Konsens entschieden werden, auf welche Ressourcen und Werte am ehesten verzichtet werden kann. Gemeinsam werden die Folgen der eigenen Entscheidungen beleuchtet, um den Unterschied zwischen Wünschen und Bedürfnissen herauszuarbeiten und die Verbindung, dass Menschenrechte auf Bedürfnissen beruhen, herzustellen. Schließlich, auf einer einsamen Insel gestrandet, geht es daran, das gemeinsame Zusammenleben zu organisieren. Die Teilnehmer_innen sollen durch das eigene kreative Gestalten verstehen, welche Regeln notwendig sind, damit das gesellschaftliche Zusammenleben funktioniert. Ziel ist es, ein Grundverständnis für die Menschenrechte zu vermitteln.

 

Biopoli-Veranstaltung „Fleischkonsum – zurück zum Sonntagsbraten?“

Wir leben in einer globalisierten Welt, wo wir selten wissen, wo was herkommt, was auf unserem Teller liegt. Beim Thema Fleisch hat der Konsum weltweit ganz besondere Auswirkungen auf die Herkunftsländer der Futtermittel, auf den Flächenverbrauch, auf den Regenwald, auf die Verteilung von Land in den jeweiligen Herkunftsländern sowie auf das Klima. Grund genug hier genauer hin zu schauen, was wir essen!

Die Veranstaltung „Fleischkonsum – zurück zum Sonntagbraten?“ versucht möglichst facettenreich globale Zusammenhänge aufzuzeigen und schickt die TeilnehmerInnen selbst auf Recherchereise.

BIOPOLI: Nahrungsmittelverschwendung – Alles für die Tonne?

Weltweit landen jährlich 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Sie gehen bei Verarbeitungsprozessen verloren oder werden im Handel und von den Endverbrauchern weggeschmissen. Diese Menge entspricht ca. einem Drittel der globalen Nahrungsmittelproduktion. Dies verschlingt enorme Ressourcen. Denn: Jedes hergestellte Lebensmittel hat Wasser verbraucht, Land in Beschlag genommen und durch Anbau, Ernte, Transport und Verarbeitung zum Treibhauseffekt beigetragen. Auch wir haben einen großen Anteil an dieser Verschwendung, denn über 60 der weggeworfenen Lebensmittel kommen aus dem privaten Haushalten.

Die Veranstaltung zeigt, was wir gegen Lebensmittelverschwendung tun können und wie wir sogar aktiv zum Lebensmittelretter werden können.

Biopoli: Wie viele Erden brauchen wir? – Unser ökologischer Fußabdruck beim Essen

Wir alle verbrauchen Ressourcen in Form von Energie und Rohstoffe für die Dinge die wir im Alltag machen und nutzen. Mit dem ökologischen Fußabdruck wird deutlich, wieviel Fläche für unseren Ressourcenverbrauch benötigt wird. In Zeiten von Klimawandel und Ressourcenknappheit wird jedoch deutlich, die Tragfähigkeit der Erde gelangt an ihre Grenzen. Was bedeutet das für unseren Lebensstil und was ist mit den Menschen in Ländern wie Brasilien, China und Indonesien, die gerade beginnen mehr zu konsumieren?

Die Veranstaltung „Ökologischer Fußabdruck“ verbindet die Themen Klimawandel, Landwirtschaft, Ressourcenknappheit und Lebensstil. Spielerisch werden mit dem Weltverteilungsspiel die global unterschiedlichen Beiträge zum Klimawandel verdeutlicht und mit der Berechnung des eigenen ökologischen Fußabdrucks, haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit ihren eigenen Lebensstil zu hinterfragen.

Biopoli: Gentechnik in der Landwirtschaft – Fluch oder Segen?

Der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft ist hochumstritten. Mittlerweile lehnen 80% der europäischen Verbraucher Gentechnik in Lebensmitteln ab. Sind die Sorgen berechtigt? Welche Lebensmittel sind bereits gentechnisch verändert und wo werden sie angebaut? Können wir sicher sein, dass wir noch die Wahl haben, ob wir gentechnisch veränderte Organismen zu uns nehmen oder nicht?

Diese Fragen, aber auch die Auswirkungen des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen auf die Umwelt und das soziale Gefüge in den jeweiligen Ländern ist Bestandteil des interaktiven Workshops mit unseren Referenten.

Dem globalen Handel auf der Spur – Eine Bildungsrallye zu Konsum und Fairness

Anhand einer auf GPS Koordinaten basierenden App für Smartphones werden Schüler_innen an verschiedene Orte in Hamburg geführt. In Kleingruppen bearbeiten sie während der Rallye Aufgaben zum Thema nachhaltiger Konsum und Fairer Handel, die direkt in der Anwendung gelöst werden können.

Die Aufgaben können lauten: „Schaut euch im Supermarkt die Schokoladenverpackungen an und gebt nennt zwei Länder, in denen Kakao angebaut wird“, „Sucht eine kleine grüne Dose und löst das darin versteckte Fair Trade-Rätsel“ oder „Schreibt mit Kreide einen Slogan für faireres Handeln auf die Straße und fotografiert diesen!“

Am Ende gewinnt die kreativste, schnellste und pfiffigste Gruppe. Die Rallye stößt zum Nachdenken über Konsumgewohnheiten und Wirtschaftsstrukturen an.

Bevor es losgeht bekommen die Schüler_innen eine Einführung in die Bildungsapp und die Spielregeln. Anschließend dürfen sie eigenständig die verschiedenen Aufgaben in der Stadt bearbeiten. Nach Durchführung der Rallye decken unsere Referent_innen gemeinsam mit den Jugendlichen Anknüpfungspunkte eines nachhaltigen Konsums in der eigenen Lebenswelt auf und gehen vertiefend auf die Grundsätze und Ziele des Fairen Handels ein.