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NO ONE IS LEFT BEHIND – DIE UN–NACHHALTIGKEITSZIELE AUF DEM PRÜFSTAND

Gute Nachrichten: Hunger und extreme Armut sollen auf der ganzen Welt bis zum Jahr 2030 überwunden werden, Klimaschutzmaßnahmen sollen gestärkt werden!
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Zwischen Grenzen und Menschlichkeit – Grenzregime, Asylrecht & die globalen Bewegungen der Migration

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HERE TO STAY! – MIGRATION, FLUCHT UND DIE GRUPPE LAMPEDUSA IN HAMBURG

Die Gruppe »Lampedusa in Hamburg« und ihr Einsatz für ein dauerhaftes Bleiberecht.

Dabei werden konkrete Migrationsgeschichten, Fragen von Flucht und Asyl und das europäische Grenzregime thematisiert. An verschiedenen Stationen werden die alltäglichen Lebensbedingungen der Flüchtlinge, Möglichkeiten einer Anerkennung in Hamburg, Unterstützungsstrukturen, die Rolle des Hamburger SPD-Senats, der St. Pauli Kirche oder der Polizei nachgezeichnet.

Der Rundgang wird von Aktivisten und Freund_innen der Gruppe »Lampedusa in Hamburg« geführt. Er findet in großen Teilen auf Englisch statt, eine Übersetzung ins Deutsche ist möglich. Weitere Informationen auf: http:// stadterkundung.blogsport.eu

Vor- und Nachbereitungsmaterial Rundgang ‘Here to Stay’

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PALMÖL, FUSEL UND KAISERKAI – DIE HAFENCITY UND IHR KOLONIALES ERBE

Die Tour führt von der Altstadt mit den repräsentativen Kontorhäusern in die HafenCity. Es geht um Hamburger Firmen, um Hamburger Selbstdarstellungen und um verschiedene Phasen der Globalisierung, die die Stadt reich gemacht hat.

Die Handelswaren, die zum Reichtum führten, stammen zumeist aus den Ländern des Südens, zum Teil aus ehemaligen deutschen Kolonien. Palmöl, Kaffee und Margarine werden dabei näher in Augenschein genommen. Und es wird der Frage nachgegangen, ob die Namensgebungen in der HafenCity »Ausdruck von Weltläufigkeit« sind, wie die HafenCity GmbH erklärt.

Die Historikerin Wiebke Johannsen zeigt Architektur und berichtet sowohl von Geschäftsmodellen als auch von Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert (Stationen: Afrika-Haus, Kornhausbrücke, Magellan- und Marco-Polo-Terrassen, Unilever-Gebäude).

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ZWISCHEN ALLTAG UND ANGST – WIE LEBEN MENSCHEN OHNE PAPIERE IN HAMBURG?

Dieser Rundgang befasst sich mit Menschen, die nach dem Aufenthaltsgesetz gar nicht hier sein dürften: »irreguläre « Migrant_innen. Es gibt mehrere tausend, die in Hamburg unbemerkt, aber mittendrin leben und arbeiten.

Anhand von Bildern, Interviews und kurzen Texten werden die vielen Dimensionen von »Irregularität« gezeigt. Im Stadtteil Wilhelmsburg werden die Themen Bildung, Gesundheitsversorgung, Wohnen, Arbeit und Mobilität an verschiedenen Stationen aufgegriffen, sowie die damit verbundenen Schwierigkeiten, ein Leben ohne Papiere zu führen. Dabei geht es nicht um eine oberflächliche Hilfsperspektive oder einseitige Sicht auf Recht und Gesetz, sondern darum die Komplexität zu erkennen und zu respektieren.

Der Rundgang entstand im Oktober 2014 aus einer schulischen Projektwoche mit der Nelson-Mandela-Schule in Wilhelmsburg.

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VOM RECHT ZU BLEIBEN – MIGRATION UND AUFENTHALT

Ausländer_innen, Flüchtling, Geflüchtete, Asylbewerber_innen, Illegale, Illegalisierte, irreguläre und reguläre Migrant_innen…

Die Liste an Zuschreibungen im Zusammenhang mit Migration ist nahezu unendlich. Einige dieser Begriffe begegnen uns täglich. Doch was bedeuten sie eigentlich? Und welche Konsequenzen ergeben sich für das alltägliche Leben derer, die mit diesen Zuschreibungen konfrontiert sind?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, werden zunächst rechtliche sowie politische Aspekte von Migration und Aufenthalt geklärt, um zu schauen, welche Bleibemöglichkeiten es überhaupt in Deutschland gibt und, wie sich diese auf den Alltag auswirken. Zusammen werden wir Definitionen erarbeiten, diskutieren und ein Gefühl dafür bekommen, wie viel Kraft/Macht bestimmte Papiere haben.

Thematisch passt der Stadtrundgang »Zwischen Alltag und Angst« im Anschluss an dieses Angebot.

Wegbeschreibung zur Open School (PDF)

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GESICHTER DER GROßSTADT – EINE TOUR DURCH DAS FACETTENREICHE HAMBURG

Gemeinsam nehmen wir Hamburg unter die Lupe, …

… durchkreuzen die Stadt, sammeln Eindrücke, hören, was Bewohner_innen über ihren Stadtteil denken und suchen Antworten auf stadtpolitische Fragen. Die Tour beginnt in der Hafen- City. Hier ist ein Stadtteil entstanden, der die Hamburger Innenstadt um über 30 % erweitert. Nächste Station ist das Gängeviertel, das symbolisch für das alte und das neue Hamburg steht. Weiter geht’s ins Karolinenviertel, ein Stadtteil, der stark von Gentrifizierung betroffen ist und in dem sich viele Anwohnende gegen steigende Mieten wehren. In allen drei Stadtteilen geht es darum, sich anzuschauen, welche Idee von Stadt sichtbar wird. Wie wohnt und lebt es sich in den verschiedenen Vierteln und welche Probleme gibt es?

Die Tour kann auf drei Stunden erweitert werden: Mit dem Metrobus 3 fahren wir in die Großwohnsiedlung Osdorfer Born. Die Siedlung, in der über 10.000 Menschen leben, wurde in den 1960er Jahren am Reißbrett geplant. Auch hier gestalten die Bewohner_innen ihren Stadtteil mit und mischen sich ein.

Für die Tour wird ein HVV-Ticket (Tageskarte) benötigt!

Vor- und Nachbereitungsmaterial Rundgang ‘Gesichter der Großstadt’ (PDF)

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STADT IM FLUSS – VERÄNDERUNG UND BEWEGUNG AM HAFEN

Mit der HafenCity entsteht ein neuer Stadtteil, der mit der Elbphilharmonie ein teures Wahrzeichen bekommen hat.

Vom Industriegebiet am Hafen zum gehobenen Stadtteil der Extraklasse? Das Leben in der Hamburger Innenstadt ist damit nicht dem ersten Wandel unterzogen. Die Neustadt und St. Pauli waren lange Zeit Wohnorte, die durch industrielle Arbeit (z.B. in den Werften oder der St. Pauli Brauerei) geprägt waren. In Zeiten der Globalisierung hat sich die Arbeitswelt auf St. Pauli verändert. Die Spuren der Gentrifizierung sind auch hier deutlich zu spüren. Gleichzeitig ist in St. Pauli der Zusammenhalt gegen die Verdrängung einkommensschwacher Bewohner_ innen besonders ausgeprägt. Die Frage nach dem Recht auf Stadt — d.h. wer entscheidet, wie in der Stadt gelebt wird? — wird von vielen Initiativen laut gestellt.

Der Historiker und Stadtteilaktivist Martin Reiter gewährt bei einem Rundgang von der HafenCity nach St. Pauli Einblicke in die Geschichte des elbnahen Wohnens und stellt Initiativen vor, die sich gegen Verdrängung und Gentrifizierung engagieren. Die Tour kann auf Deutsch und Englisch durchgeführt werden.

Für die Tour wird ein HVV-Ticket benötigt!

Vor- und Nachbereitungsmaterial Rundgang ‘Stadt im Fluss’

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DEM KLIMA AUF DER SPUR – KLIMA-KONSUM-WORKSHOP IN ALTONA

Klimaschutz und Klimagerechtigkeit sind zu wichtigen Faktoren in der weltweiten Armutsbekämpfung geworden und wir können durch unser Konsumverhalten einen wesentlichen Beitrag dazu leisten.

An verschiedenen Lernstationen wird anschaulich erklärt, wie viel Treibhausgas unser täglicher Konsum z. B. an Papier oder Fleisch verursacht. Die Bilanz motiviert dazu, nach Alternativen zu suchen, die uns allen zur Verfügung stehen. Der 1,5 stündige Workshop dient als Einführung in das Thema »Klima und Konsum«.

Für Schulklassen, die bereits im Unterricht zu den sozio-ökologischen Aspekten des Klimawandels gearbeitet haben, ist eine dreistündige Variante buchbar. Auf einer Rallye in Altona können Orte und Akteure besucht werden, die bereits klimaschonende Handlungsalternativen geschaffen haben und Inspiration für Veränderungen im eigenen Lebensumfeld bieten.

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WO SIND DIE GRENZEN DES WACHSTUMS? – ÜBER WOHLSTAND, RESSOURCENKNAPPHEIT & ZUKUNFTSFÄHIGKEIT

Enorme Müllberge, weggeworfene Lebensmittel, schwindende Diversität und soziale Ungerechtigkeiten: Viele Missstände auf der Welt sind auf exzessives Konsumverhalten zurückzuführen.
WO SIND DIE GRENZEN DES WACHSTUMS? – ÜBER WOHLSTAND, RESSOURCENKNAPPHEIT & ZUKUNFTSFÄHIGKEIT weiterlesen

WAS IST RASSISMUS? – VIELE PERSPEKTIVEN AUF UNSERE KULTUR UND GESCHICHTE

Rassismus ist Teil der Geschichte der Menschheit und so auch Teil unserer Kultur.
Dies bedeutet, dass Rassismus unsere Alltagssprache, die Witze die wir kennen und unsere Assoziationen und Ansichten über Menschen, Länder und Kontinente prägt.

Über Sprache und Bilder schreibt er sich in unseren Köpfen, Körpern und in unserem Umfeld ein. Zum Beispiel zeigen die Straßennamen unserer Stadt und ihre Architektur, wie rassistische und rassifizierende Machtverhältnisse fortgesetzt werden. Dies ist uns aber meistens nicht bewusst.

Um einen anderen Blick darauf zu gewinnen, wie Rassismus auf uns wirkt und wie wir ihn reproduzieren, müssen wir unsere gewohnten Sichtweisen über Menschen hinterfragen und aus unterschiedlichen Perspektiven auf unsere Lebenswelt schauen.

An diesem Projekttag werden wir gemeinsam eine besondere Brille für uns basteln, die uns dabei helfen wird, die Realität anders zu sehen und wahrzunehmen. Dadurch lernen wir, rassistische Haltungen von rassismuskritischen Haltungen deutlicher zu unterscheiden.

Wir werden uns mit dieser Brille auf eine historische Reise durch die Geschichte unserer Stadt Hamburg und ihres Hafens begeben. Die Reise beginnt am atlantischen Ozean, sie erzählt die Geschichte der Kolonialzeit und die der Migration. Wir machen uns auf in die Karibik, wo wir die Eltern einiger Hamburger_innen kennenlernen werden. Mit einer Menge Fragen und neuen Eindrücken reisen wir wieder zurück nach Hamburg.

Doch wie sind wir gereist? Wir vergleichen unsere Reise mit denen anderer: Was ist eine Entdeckungsreise? Wann sprechen wir von Flucht, wann von einer Reise? Werden Reisen vom Norden in den Süden und vom Süden in den Norden unterschieden und wie werden sie bewertet? Die Schüler_innen sind dazu eingeladen, am Beispiel konkreter historischer Personen und Ereignissen der Hamburger Stadtgeschichte herauszufinden, wie verflochten Rassismus mit unserer Kultur und Geschichte ist, aber auch, wie ein ungewohnter Blick durch eine «besondere Brille» dazu verhilft, scheinbar feststehende Sichtweisen aufzubrechen und um verschiede Perspektiven zu bereichern.

Auf Wunsch findet die Veranstaltung auf Deutsch, Spanisch, Englisch oder Französisch statt.

Wegbeschreibung zur Open School (PDF)

Vorbereitungsmaterial – ‘Was ist Rassismus’ (PDF)

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EIN KUCHEN FÜR ALLE – EL BUEN VIVIR – EIN LEBEN IN WÜRDE – WIE GEHT GLOBALE GERECHTIGKEIT?

Das globale Dorf bekommt jeden Tag neue Einwohner_innen, aber die Ressourcen sind begrenzt und ungleich verteilt.

Wer hat bzw. nutzt wie viel? Wer nimmt und wer gibt? Wer sind wir und wer sind eigentlich die anderen? Wie nehmen Menschen aus dem Globalen Süden das Dorf wahr und wie Menschen im Globalen Norden? Was brauchen Menschen, um ein zufriedenes Leben zu führen? Was kommt nach dem Konsum? Was macht mich glücklich und was meine_n Nachbar_in?

Innerhalb dieses Projekttages werden die Teilnehmenden etwas über unterschiedliche Lebensverhältnisse in der Welt erfahren. Dabei wird die Frage nach globaler Gerechtigkeit und nach den individuellen Bedürfnissen für ein gutes Leben von zentraler Bedeutung sein. Bei einem Simulationsspiel können die Schüler_innen unterschiedliche Perspektiven einnehmen und sich so einigen Lebenswirklichkeiten von Menschen aus dem Globalen Süden und Globalen Norden annähern. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich mit den eigenen Wünschen für ein glückliches Leben auseinanderzusetzen und in alternative Sichtweisen und Vorstellungen einzutauchen. Die gewonnenen Eindrücke werden im Anschluss miteinander diskutiert

Wegbeschreibung zur Open School (PDF)

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KAFFEE & WELTHANDEL – EIN EINSTIEG IN DAS SYSTEM WELTWIRTSCHAFT

Sinkende Zölle, offene Grenzen, weltweit agierende Konzerne — Güter jeglicher Art werden möglichst billig produziert und grenzüberschreitend gehandelt.

Doch wer profitiert eigentlich von diesem globalisierten Wirtschaftssystem und wer verliert? Wie werden Entscheidungen getroffen und welche Auswirkungen haben sie in den einzelnen Ländern?

Innerhalb dieses Projekttags werden die Strukturen der Weltwirtschaft kritisch beleuchtet. Dabei können sich die Schüler_innen bei einem Simulationsspiel zunächst selbst in die Lage Handel treibender Länder versetzen. Danach wird anhand des Beispiels Kaffee verdeutlicht, was die Mechanismen der aktuell vorherrschenden Weltwirtschaftsordnung insbesondere für die Produktionsländer des Südens bedeuten.

Den Abschluss bildet ein kurzer Besuch von einem ehemaligen Mitarbeiter des Kaffee-Direktimporteurs »El Rojito« — als Beispiel für eine alternative Handelsform, die sich dem »System Weltwirtschaft« ein Stück weit entzieht.

Vor- und Nachbereitungsmaterial Projekttag ‘Kaffee & Welthandel’ (PDF)

Wegbeschreibung zur Open School (PDF)

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VON SCHATZKISTEN UND PFEFFERSÄCKEN – RUNDFAHRT ZUM THEMA WELTHANDEL

Auf dieser Fahrt wird an verschiedenen Stationen deutlich, dass der Hamburger Hafen Teil der Infrastruktur des globalen Welthandels war und ist. VON SCHATZKISTEN UND PFEFFERSÄCKEN – RUNDFAHRT ZUM THEMA WELTHANDEL weiterlesen

GEGEN DEN STROM – EINE ENERGIEPOLITISCHE HAFENRUNDFAHRT

Der Hamburger Hafen besitzt eine national und international bedeutende energiepolitische Infrastruktur.

Seien es Urantransporte, Teile der strategischen Ölreserve, Deutschlands größte Raffinerie für Agrosprit, Deutschlands größter Kohlehafen oder auch das Kohlekraftwerk Moorburg, es gibt viel zu entdecken — wir werden’s Euch zeigen.

Diese Hafenrundfahrt legt den Fokus auf energiepolitische Fragen und ist nicht als Einstieg in das Thema »Hamburger Hafen« geeignet.

Vor- und Nachbereitungsmaterial Hafenrundfahrt ‘Gegen den Strom’ (PDF)

Wegbeschreibung Hafenrundfahrt (PDF)

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