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Globales Lernen: Dokumente |
HOMEPAGE Was ist Globales Lernen? |
VENRO-Stellungnahme
zum „Bericht der Bundesregierung zur
Bildung für eine nachhaltige Entwicklung"
Bonn, im Februar 2002
Hintergrund
Der „Bericht der Bundesregierung zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" ist Mitte
Dezember vom Bundeskabinett verabschiedet worden und wird in den kommenden Wochen
auch im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen
Bundestags und im Parlament selbst diskutiert werden.
Eine Vielzahl der Mitgliedsorganisationen des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher
Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO) sind in der entwicklungspolitischen Bildung tätig.
Zu diesen Organisationen gehören private und kirchliche Träger, aber auch rund 1.800 lokale
Gruppen und Initiativen, die durch die NRO-Landesnetzwerke repräsentiert werden.
Der Verband hat in den vergangenen Jahren durch unterschiedliche Aktivitäten versucht, die
Rahmenbedingungen für Globales Lernen in Deutschland zu verbessern: Im September 2002
veranstaltete VENRO in Bonn den Kongress „Bildung 21 – Lernen für eine gerechte und
zukunftsfähige Entwicklung", der in Kooperation mit dem Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), den Kultusministerien der Länder und den für
Entwicklungszusammenarbeit zuständigen Ressorts der Landesregierungen stattfand. Hierzu ist
eine Abschlusserklärung und eine Kongress-Dokumentation erschienen. Im Dezember 2000 hat
der Verband mit der Publikation „Globales Lernen als Aufgabe und Handlungsfeld
entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen" ein NRO-Papier zum grundsätzlichen
Verständnis entwicklungspolitischer Bildung vorgelegt.
Allgemeine Einschätzung
VENRO begrüßt die große Bedeutung, die der Bericht der Bundesregierung dem Globalen
Lernen bzw. der entwicklungspolitischen Bildung und der Tätigkeit der zivilgesellschaftlichen
Akteure in diesem Arbeitsfeld beimisst. Diese Würdigung stellt aus der Sicht der
entwicklungspolitischen NRO einen erheblichen qualitativen Fortschritt im Vergleich zum
Ersten Bericht zur Umweltbildung vom Herbst 1997 dar.
Die Bedeutung von Globalem Lernen im Rahmen einer derzeit von allen Seiten geforderten
Bildungsreform kann nach Überzeugung von VENRO nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Nach wie vor wird im Unterricht an deutschen Schulen großes Gewicht auf fachspezifische
Kenntnisse gelegt. Die PISA-Studie der OECD hingegen fragte nach fächerübergreifenden
Kompetenzen und nach Kenntnissen und Fähigkeiten, die von einem tiefgehenden Verständnis
zeugen und auch im Erwachsenenleben eine Rolle spielen. Genau hier setzt Globales Lernen an:
Globales Lernen zielt auf die Ausbildung individueller und kollektiver Handlungs-
kompetenz im Zeichen weltweiter Solidarität. Es fördert die Achtung vor anderen
Kulturen, Lebensweisen und Weltsichten, beleuchtet die Voraussetzungen der eigenen
Positionen und befähigt dazu, für gemeinsame Probleme zukunftsfähige Lösungen zu
finden."
(VENRO 2000: Globales Lernen als Aufgabe und Handlungsfeld entwicklungspolitischer
Nichtregierungsorganisationen. Grundsätze, Probleme und Perspektiven der
Bildungsarbeit des VENRO und seiner Mitgliedsorganisationen. Arbeitspapier Nr. 10)
Das in dem Bericht der Bundesregierung dargelegte konzeptionelle Verständnis von Globalem
Lernen als zweiter Säule der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (S.24) wird in der Praxis
nach wie vor durch eine starke Dominanz der Umweltbildung sowie alles überlagernde nationale
Sichtweisen beeinträchtigt. Das Schattendasein der entwicklungspolitischen Bildung belegt
nicht zuletzt der Bericht der Bundesregierung selbst: Begriffe wie globale Gerechtigkeit und
internationale Solidarität tauchen nur selten auf. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung wird
gar nicht oder in völlig unzureichender Weise auf den Prozess der Globalisierung, dessen Folgen
und die Herausforderung für seine Gestaltung bezogen. Die besondere Rolle kleiner NRO auf
lokaler Ebene und entwicklungspolitische Themenfelder wie „Fairer Handel" finden keine
Berücksichtigung. Der überwiegende Teil der Praxisbeispiele in dem Bericht stammt aus dem
Umweltbereich.
Wichtige aktuelle entwicklungspolitische Eckpfeiler wie die UN-Milleniumsziele und das
Aktionsprogramm 2015 der Bundesregierung finden sich in dieser Bestandsaufnahme nicht
wieder; ihre Bedeutung für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung wird nicht herausgestellt.
Viele politische Initiativen auf Bundesebene (S.13ff., S.43ff.) legen einen beinahe
ausschließlichen Schwerpunkt auf ökologische und wirtschaftliche Aspekte; dies gilt
beispielsweise sowohl für die Zusammensetzung des Rates für nachhaltige Entwicklung als auch
die Themen, die der Rat und der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung
bearbeiten. Weder Bildungs- noch Entwicklungspolitik spielen in diesen Gremien die diesen
Politikfeldern gebührende Rolle. Auch die Forschung (S.44ff.) sowie fast alle Bundesressorts
und nachgeordneten Behörden (S.54ff.) widmen sich bei ihren Nachhaltigkeitsprojekten fast
ausschließlich Umweltaspekten.
Diese Ausrichtung entspricht jedoch nicht dem Verständnis von nachhaltiger Entwicklung, wie
es auf dem Erdgipfel von Rio 1992 von der internationalen Staatengemeinschaft definiert
worden ist. Nachhaltigkeit ist ohne einen Interessenausgleich zwischen Nord und Süd und
globale soziale Gerechtigkeit nicht denkbar. Gerade ein auf den Weltmärkten hoch engagierter
Staat wie Deutschland trägt nicht nur eine ökologische, sondern eben auch eine große soziale
Verantwortung gegenüber der Welt. Nachhaltige Entwicklung kann in unserem Land nur dann
wirklich fruchtbar werden, wenn das Bewusstsein der Bevölkerung dafür wächst, was unsere
Lebens- und Produktionsweisen jenseits unserer Grenzen bewirken. Umweltbildung und
Globales Lernen müssen daher in einem ausgewogenem und gleichwertigem Verhältnis stehen.
Davon ist der Bildungsalltag in Deutschland aber noch weit entfernt.
Diese Defizite werden in dem Bericht der Bundesregierung in Ansätzen zwar auch attestiert
(S.17, S.24), leider aber nicht die entsprechenden Schlussfolgerungen gezogen: Globales
Lernen muss in allen Bereichen des deutschen Bildungswesens strukturell und finanziell
gefördert werden. Da heute schon ein Großteil der Bildungsaufgaben in diesem Bereich von
zivilgesellschaftlichen Akteuren geleistet wird – dies räumt auch der Bericht ein (S.18) – müssen
Nichtregierungsorganisationen hierfür mehr denn je finanziell besser mit öffentlichen Mitteln
ausgestattet werden. Als Richtgröße ist entsprechend einer Empfehlung des UN-
Entwicklungsprogramms (UNDP) die Verwendung von zwei Prozent der öffentlichen
Entwicklungshilfeleistungen (ODA) für die Förderung der entwicklungsbezogenen Bildungs-,
Medien- und Öffentlichkeitsarbeit anzustreben. Zur Finanzierung der NRO-Inlandsarbeit
verfolgt VENRO darüber hinaus das Modell einer Stiftung.
Insgesamt stellt VENRO mit Bedauern fest, dass seine Angebote gegenüber dem BMZ zur
Mitarbeit an diesem Bericht als nicht erforderlich zurückgewiesen wurden. Für künftige Berichte
der Bundesregierung zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung empfiehlt VENRO eine
engere Kooperation mit Fachleuten aus dem entwicklungspolitischen Bildungsbereich der NRO,
um Ungleichgewichte und Auslassungen, wie sie den vorliegenden Bericht noch kennzeichnen,
zu vermeiden.
Einzelne Aspekte
2. Rahmenbedingungen
zu S.6: Die Rahmenbedingungen werden in dem Bericht nur sehr knapp behandelt. Für die
Planung künftiger Maßnahmen wäre eine sorgfältige Analyse erforderlich. Insbesondere müsste
darauf eingegangen werden, was der Stärkung der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im
Wege steht. Handelt es sich um politische Hindernisse oder Schwierigkeiten im Lernalltag?
„Innovationen, neues Wissen sowie deren intelligente Nutzung" sind nicht – wie im Bericht
angedeutet – der einzige „Schlüssel für die Lösung der ökologischen, ökonomischen, sozialen
und kulturellen Herausforderungen dieses Jahrhunderts." Es geht auch um kluge Strukturpolitik,
Stärkung der Menschenrechte, globale Chancengerechtigkeit, Konfliktprävention und die dafür
erforderliche Bildungsreform.
zu S.18ff./ Die Rolle von Wissenschaft und Forschung: In diesem Kapitel wird auf die
Ergebnisse der Umweltbildungsforschung für eine nachhaltige Entwicklung und
wünschenswerte Verbesserungen aufmerksam gemacht, ohne auf die eklatanten Defizite und die
dringend erforderliche Aufnahme koordinierter Forschungstätigkeit im Bereich der
entwicklungspolitischen Bildung hinzuweisen.
zu S.24: Die KMK-Empfehlung „Eine Welt/Dritte Welt in Unterricht und Schule" von
1997 muss dringend fortgeschrieben werden. Die Ausgangslage und Rahmenbedingungen für
diesen Bildungsbereich haben sich in den vergangenen fünf Jahren gewandelt (fortschreitende
Globalisierung, „11. September", Ergebnisse der internationalen vergleichenden Schul- und
Bildungsforschung, Leitbild und Integrationskonzept „Bildung für nachhaltige Entwicklung").
Eine aktualisierte Empfehlung würde den Bereich der entwicklungspolitischen Bildung stärken,
bundesweit einen einheitlichen Rahmen schaffen und in einzelnen Bundesländern, wo es zu
diesem fächerübergreifenden Bereich keinen Rahmenplan gibt, als wichtige Leitlinie für die
Verankerung dieser Themen und Unterrichtsprinzipien in den Bildungsplänen der Fächer
fungieren.
zu S. 29f./ Vorschulische Bildung: Die Darstellung der Entwicklungen in diesem
Bildungsbereich ist durch extrem einseitige ökologische Sichtweise geprägt. Es fehlt z.B. jeder
Hinweis auf die große Bedeutung des Kontakts mit anderen Kulturen und Lebensweisen auf
dieser Alterstufe.
3. Entwicklung in den Bildungsbereichen
zu S.31ff./ Schulische Bildung: Die Globalisierung der vergangenen Jahrzehnte hat zu einer
neuen Qualität des sozialen und wirtschaftlichen Wandels geführt, der sich tiefgreifend auf jeden
Menschen auswirkt und in allen Bildungsprozessen die Berücksichtigung einer globalen
Dimension und Betrachtungsweise als neue Form der Welterschließung erfordert. Diese
Erkenntnis, die sich bereits in der Gestaltung neuerer Lehrbücher spiegelt (z.B. der Geografie)
und Kernelement des Globalen Lernens und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ist, wird
im Bericht der Bundesregierung nur vage angedeutet.
Gesellschaftliche Veränderungen im Zuge der Globalisierung erfordern eine umfassende
Curriculumreform und eine Neugestaltung von Schule und Unterricht, die nur in einem
Zusammenwirken der wichtigen gesellschaftlichen Gruppen erfolgversprechend angegangen
werden kann. Die Ziele einer solchen Reform müssen von den Erfordernissen einer
Weltgesellschaft geprägt sein, vor allem hinsichtlich Gerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit. Sie
müssen Qualifizierung und selbstbestimmte Entwicklung der Persönlichkeit in Einklang bringen
und dürfen nicht einseitig Wettbewerbsfähigkeit auf Kosten von Solidarität stärken. In neuen
curricularen Strukturen und Unterrichtsformen muss eine stärkere Orientierung an
Schlüsselkompetenzen sowie gesellschaftlichen Zusammenhängen und Lebenswelten der
Schülerinnen und Schüler gegenüber der noch vorherrschenden systematisierenden
Stofforientierung der Fächer durchgesetzt werden.
Die entwicklungspolitischen NRO sollten aufgrund ihrer Kompetenz in entwicklungsbezogenen
Bildungsfragen von staatlichen und privaten Bildungsträgern in den Gestaltungsprozess stärker
einbezogen werden. Die Einrichtung von Schulstellen, Projektstellen und Schulberatungsstellen
zum Globalen Lernen zum Globalen Lernen sollte forciert werden; sie können wichtige
Informations- und Vernetzungsarbeit auf lokaler, regionaler und landesweiter Ebene leisten.
zu S.34ff./ Hochschule: Globales Lernen muss in der ersten und zweiten Phase der
Lehrerausbildung, wie auch in der Aus- und Fortbildung von Sozialpädagogen und
Erziehern verankern werden. Anders als im Bereich der Umweltbildung und interkulturellen
Erziehung gibt es im Lernbereich der entwicklungsbezogenen Bildung noch keine Ansätze einer
klar geregelten Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern, Sozialpädagogen,
Erzieherinnen und Erziehern. Multiplikatoren und Lehrkräfte sind bei der Umsetzung von
Bildungs- und Erziehungszielen des Globalen Lernens weitgehend auf Eigeninitiative,
Improvisationsvermögen und kostenlose Unterstützung durch Referentinnen und Projektbegleiter
aus entwicklungspolitischen Gruppen und Organisationen angewiesen. Angesichts der
wachsenden Bedeutung globaler Veränderungen für die Ausbildung und Erziehung von Kindern
und Jugendlichen als auch für den lebenslangen Lernprozess aller Bürger ist eine Verankerung
von Globalem Lernen in der Ausbildung von Pädagoginnen und Pädagogen dringend
erforderlich.
Wichtig dabei ist, dass diese Aus- und Fortbildungsstrukturen im Dialog mit
zivilgesellschaftlichen Fachleuten erstellt werden und von der Hochschulausbildung bis zur
späteren Weiterbildung in Lehrerfortbildungsinstituten und anderen Einrichtungen aufeinander
abgestimmt sind. Entsprechende Servicestellen in freier und staatlicher Trägerschaft, die als
Vermittler zwischen Hochschule, entwicklungspolitischen NRO und Bildungspraxis
wirkungsvolle Impulse und Hilfe geben können, müssen gestärkt, ausgebaut und z.T. erst
geschaffen werden.
4. Aktivitäten der Bundesregierung
zu S.55/ BMBF: In dem bis 2004 konzipierten BLK-Projekt "Bildung für eine nachhaltige
Entwicklung" muss entwicklungsbezogene Bildung als eigenständiger – aber auf den
gemeinsamen Integrationshorizont einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientierter –
Lernweg wirkungsvoller als bisher gefördert werden.
Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass Globales Lernen / entwicklungspolitische
Bildung als zentrale Aspekte „des 1999 begonnenen ‚BLK Programms 21: Bildung für eine
nachhaltige Entwicklung' konkretisiert und operationalisiert" (S.24) werden. Die in den
vergangenen Jahren einsetzende Rezeption der Konzepte und Leistungen
entwicklungspolitischer Bildung durch die Umweltbildung im Rahmen einer Bildung für
nachhaltige Entwicklung ist erfreulich, allerdings noch nicht durch entsprechende
Umsetzungsbemühungen und Erfolge der Praxis des BLK Programms begleitet. Dieses leidet
immer noch an den Folgen eines sehr einseitigen und dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung
unangemessenen ursprünglichen Verständnisses von Bildung für nachhaltige Entwicklung als
Neugestaltung oder Weiterentwicklung der Umweltbildung.
5. Stiftungswesen
zu S.89ff.: Auch hier fällt auf, dass unter den Agenda 21-Aktivitäten praktisch durchgängig
Umweltaktivitäten genannt sind. Globale Aspekte werden nicht berücksichtigt.
Entwicklungspolitisch tätige Stiftungen wie z.B. die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung und die
Karl Kübel Stiftung sind ebenfalls unerwähnt.
6. Sonstige Aktionen
zu S.93:Bildungsnetzwerke und -kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene im
Bereich Globales Lernen/ entwicklungspolitische Bildung bleiben – mit Ausnahme der
UNESCO-Projekt-Schulen – unerwähnt.
zu S.96/Wettbewerbe: Es sollte ergänzt werden, dass es auch entwicklungspolitischen
Wettbewerben gibt, wenngleich hier Handlungsbedarf besteht und es auch an attraktiven
Auszeichnungen für Schulen mit einem Eine-Welt-Profil fehlt.
7. Zusammenfassung und Ausblick
zu S.102f.:Bei der Aufzählung der verschiedenen Akteure, die zur Umsetzung einer Bildung für
eine nachhaltige Entwicklung zusammenwirken müssen, werden die Akteure der NRO völlig
unangemessen unter „viele weitere Einrichtungen" subsummiert.
Bei dem Hinweis auf die Nutzung Neuer Medien für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung
kommt das enorme Entwicklungspotenzial globaler Kooperationen nicht in den Blick. Vorhaben
wie das von der Eine Welt Internet Konferenz (EWIK) konzipierte Projekt „Globale
Partnerschaften" mit einer virtuellen Projektbörse und Servicestelle für Partnerschaften,
Kommunikations- und Lernprojekte stellen eine überaus wichtige und förderungswürdige
Anwendung der Informationstechnologie im Bereich der Bildung für eine nachhaltige
Entwicklung dar.
Verband Entwicklungspolitik
deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V.
(VENRO)
Kaiserstr. 201
53113 Bonn
Tel.: 0228/ 9 46 77 - 0
Fax: 0228/ 9 46 77 99
E-Mail: sekretariat@venro.org
Internet: www.venro.org
| Erstellt: 13.12.96 | Modifiziert: 29.03.02 |