MIT ANDEREN AUGEN SEHEN – EINE KRITISCHE BEGEGNUNG MIT BILDERN VON FLUCHT UND MIGRATION

Menschen, die nicht über einen legalisierten Status — eine Aufenthaltsgenehmigung oder Arbeitserlaubnis — verfügen, sind überall auf der Welt Teil der sozialen Realität.

Dafür sorgen staatliche und internationale Systeme der Migrationskontrolle. Über politische und rechtliche Strategien werden Menschen zu »irregulären Migrant_innen« oder »legalisiert «. Diese Prozesse stehen in engem Zusammenhang mit Bildern, die schon da sind, noch bevor die Migrant_innen ankommen. Als Pixel oder auf Papier werden sie von den Medien und der Werbung verbreitet, als Vorstellungen existieren sie in unseren Köpfen.

Gemeinsam mit der Bildforscherin Stefanie Fock werden die Schüler_innen während des Projekttages beleuchten, welche Vorstellungen von Flucht und Migration über fotografische Bilder produziert, verinnerlicht und normalisiert werden. Was sehen wir auf den Bildern? Welche Gefühle lösen sie in uns aus? Wer ist auf den Fotos abgebildet? Wo werden die Bilder in welcher Form veröffentlicht? Was wird als »Migrationsproblem« dargestellt? Was sagt unser Blick über uns selbst, unsere Herkunft und unsere Bewegungfreiheit aus?

Im zweiten und praktischen Teil des Projekttages sollen einige Beispielarbeiten aus Kunst und Kultur die Schüler_innen motivieren, sich die analysierten Fotos mithilfe der Collage- Technik anzueignen und einen kritischen Blickwinkel auf die Bilder von Flucht und Migration darzustellen. So werden sie noch vor Ort von Bildkonsument_ innen zu Bildproduzent_innen und die entstandenen Arbeiten können in der Schule ausgestellt werden.

Auf Wunsch kann die Veranstaltung auf Deutsch, Englisch oder Spanisch stattfinden.

Wegbeschreibung zur Open School (PDF)

Anmeldung für diese Veranstaltung (unten auf “Anfrage” klicken)