Stadtrundgang: Galao und Salpeter

Auf den Spuren von Spanien, Portugal und lateinamerikanischen Ländern in Hamburg

Der Galão ist fester Bestandteil der Hamburger Kaffeekultur geworden. Für manche Stadtteile hat die Einwanderung von Spaniern oder Portugiesen aber noch andere sichtbare Veränderungen im Stadtbild hinterlassen, die heute auch als touristische Attraktion Hamburgs angesehen werden. Das Chile-Haus oder die Laeisz-Halle prägen auf andere Weise das Stadtbild Hamburgs – von den Gebäuden lassen sich die historisch-kolonialen Beziehungen zu den jeweiligen Ländern nachzeichnen.

Auf den Spuren von Spaniern, Portugiesen und Lateinamerikanern werden sephardische Netzwerke, kolonialer Handel und aktuelle Beziehungen Hamburgs zu Orten, Gebäuden und Personen in Verbindung gebracht. Nicht zuletzt sind es vor allem Menschen aus diesen Ländern, die ihre Heimat in Hamburg gefunden haben und ihren Beitrag zur Gesellschaft in Hamburg leisten. Der Rundgang verbindet die Geschichte der Migration und des Handels mit aktuellen Einrichtungen wie der Europa-Lateinamerika/Karibik-Stiftung und zeigt anhand von aufgearbeiteten Fakten, Bildern und Hintergründen die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhänge auf.