UNGEDULDIG! – EIN FILM VON JUNGEN FLÜCHTLINGEN IN HAMBURG

In Hamburg leben im November 2016 insgesamt 5.104 Menschen mit einer sogenannten Duldung, ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche.

Eine Duldung bietet keinen gesicherten Aufenthalt. Sie beinhaltet lediglich die Aussetzung der Abschiebung. Daher leben »geduldete« Kinder und Jugendliche in ständiger Angst, abgeschoben zu werden, obwohl Hamburg für viele von ihnen ihre Heimat ist.

Im Jahr 2006 hat eine Gruppe junger Flüchtlinge ein halbes Jahr an dem Dokumentarfilm gearbeitet, der ihr Leben in Deutschland als »geduldete« Flüchtlinge reflektiert. Der halbstündige Film klärt nicht nur über die rechtlichen Aspekte auf, die noch heute aktuelle sind, sondern zeigt auch die persönlichen Spuren, die der Duldungsstatus in ihrem Leben hinterlässt.

Im Anschluss an den Film gibt es einen kurzen Input zu den unterschiedlichen Aufenthaltstiteln in Deutschland und die Möglichkeit zum Austausch mit Nina Noverian und Tanya Talreja, zwei Protagonistinnen des Films.

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