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Wo sind die Grenzen des Wachstums? Über Wohlstand, Ressourcenknappheit & Zukunftsfähigkeit

Enorme Müllberge, weggeworfene Lebensmittel, schwindende Diversität und soziale Ungerechtigkeiten: Viele Missstände auf der Welt sind auf exzessives Konsumverhalten zurückzuführen.

Massen an Waren werden nur kurz genutzt, sind mit Sollbruchstellen versehen und oft fehlt es an Recyclingmöglichkeiten. Dabei ist unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht möglich.

In diesem Projekttag erfahren die Schüler_innen Gründe und Folgen eines verschwenderischen Konsumverhaltens und werden dazu eingeladen, verschiedene Perspektiven auf ihre Welt einzunehmen. In einem Planspiel organisieren sie ihre ideale Gesellschaft rund um Ressourcenverteilung, Gerechtigkeit und Bedürfnisse. Zum Schluss wird die Brücke von der idealen zur realen Welt geschlagen und es werden gemeinsam Handlungsmöglichkeiten diskutiert.

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Interessiert mich nicht die Bohne? – Besuch einer Kaffeestube

Hamburg ist der zweitgrößte Umschlagplatz für die Lagerung und Weiterverbreitung von Rohkaffee. Welchen Weg hat das Konsum- und Kulturgetränk Kaffee von der Plantage bis in die Tasse genommen?

Kaffeetrinken ist trendy. Eine Vielzahl von Röstereien und Gastronomiebetrieben bieten Kaffeespezialitäten an. Gründe genug, sich mit der Kaffeebohne und ihrer Geschichte genauer zu beschäftigen.

Kaffeebohnen sind nach Erdöl die wichtigste Handelsware der Welt. Ein paar Zahlen zeigen dies eindrücklich: in ca. 80 Ländern wird auf über 10 Millionen Hektar Land Kaffee angebaut. 2017 wurden über 152 Millionen Säcke Kaffee im Wert von über 20 Milliarden US-Dollar verbraucht. Weltweit sind ca. fünf Millionen Menschen in der Produktion, der Verarbeitung und dem Vertrieb von Kaffee beschäftigt – wobei nur wenige gut davon leben können.

Die Referentin Annette Simbolon hat in einer Hamburger Kaffeerösterei eine Ausbildung gemacht. Ihr Anliegen ist es, anhand des Kaffeekreislaufs komplexe globale Zusammenhänge und Disparitäten darzustellen. Gestartet wird in ihrer Kaffeestube mit Blick auf den Hafen. Hier lernen die Schüler_innen unterschiedliche Kaffeesorten und Röstverfahren kennen. Im Anschluss geht es Richtung Hafen an verschiedene Orte, an denen die lokale Verflechtung Hamburgs mit dem Weltmarkt sichtbar wird. Von der kolonialen Geschichte des Kaffees, über Anbau, Ernte, Aufbereitung und Handel, bis hin zu Röstung und Zubereitung – gemeinsam taucht die Gruppe in die Welt des Kaffees ein und lernt Alternativen, wie Fair-Trade und Kaffeekooperativen, kennen.

Auf Wunsch auch mit einer Kaffeeverkostung von 3 Sorten buchbar.

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Entdecke Deine Schule – Aktiv werden und nachhaltig mitgestalten

Mal eben eine abwaschbare Botschaft auf der Straße oder dem Schulhof hinterlassen, einen Comic an die Wand zaubern, Stadttiere versorgen oder mit hängenden Gärten triste Mauern erblühen lassen? Welche Geräusche macht die Schule, welche Dinge lassen sich finden und wie können vergessene Orte Aufmerksamkeit bekommen?

Das alles und noch viel mehr können die Schüler_innen (und Lehrkräfte) während dieses Projekttages ausprobieren, herausfinden und teilen. Durch sinnliche Zugänge zur Schule, zur Schulumgebung sowie eigene Mitgestaltung, begreifen sich Schüler*innen als Teil eines Ganzen, für das auch sie selbst Sorge tragen.

In 12 Schuljahren verbringen Schüler_innen ca. 20.000 Stunden in der Schule, Lehrkräfte in ihrem Arbeitsleben sogar ca. 72.000 Stunden.*Wohlgefühl und Gestaltungsmöglichkeiten sind hier nicht weniger wichtig als in den persönlichen 4 Wänden. In halb-öffentlichen Räumen, wie in der Schule, geschieht das Entdecken des eigenen Bezuges zu diesem Ort nicht unbedingt von allein. Während des Projekttages werden die Schüler_innen ihr Schulumfeld auf verschiedene Weise kartieren. Sie sammeln eigene Eindrücke und zeichnen diese auf. So entsteht ein Beziehungsgefüge zwischen Beobachter_in und Beobachtungen, die verschiedenen Wahrnehmungen der Schüler_innen werden sichtbar. Welche Überraschungen, Inspirationen, Hörstücke oder Kunstwerke dieser kartierte Raum bereithält, kann auch weiteren Interessierten im Schulumfeld, beispielsweise mit der App Actionbound, präsentiert werden.

Da eine Vielzahl kreativer Möglichkeiten für unterschiedliche Altersgruppen besteht, ist ein Vorgespräch mit der Referentin bei der Buchung dieses Projekttages erforderlich.

*Quelle: Montag Stiftungen, Broschüre Urbane Räume, Lernlandschaft Stadt.

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Klimawandel erforschen – Energie und Klima mit allen Sinnen erleben

Dieser Projekttag dreht sich ganz um unser Klima.

Viel wird über den Klimawandel gesprochen und seine Folgen für Wetter, Landwirtschaft und uns Lebewesen. Doch was genau ist der Klimawandel, wo können wir ihn sehen und erleben? Diesen Fragen geht die Klimaaktivistin Mariana Schneider mit den Schüler_innen nach.

Ein Schaubild aus verschiedenen Materialien erklärt den natürlichen Treibhauseffekt und wie sich unsere Atmosphäre durch verschiedene Faktoren erwärmt. Anschließend führen die Schüler_innen in Kleingruppen verschiedene Experimente durch, um die Folgen von Klimaveränderungen mit allen Sinnen zu erforschen.  In einem abschließenden Forschungsgespräch überlegen die Schüler_innen, wie sie zu Hause und in der Schule Energie sparen und das Klima schützen können.

Für jüngere Schüler_innen kann der Projekttag so modifiziert werden, dass die Zusammenhänge zwischen Energie und Klima durch Energie-Experimente verdeutlicht werden. Dieser Projekttag endet mit dem Schaubild zum Treibhauseffekt.

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Wie nachhaltig ist Hamburg? – Die Dimensionen von Nachhaltigkeit in der Stadt sichten

Welche Spuren hinterlassen Emissionen an Gebäuden? Wie riecht der Hafen? Wie sieht die Wasserqualität aus und wie schmeckt eigentlich Hamburger Honig? Mit allen Sinnen nähern wir uns dem Thema »Nachhaltige Stadt«

In diesem Stadtrundgang nehmen wir Hamburgs Zukunftsfähigkeit kritisch unter die Lupe: Die drei Dimensionen von Nachhaltigkeit – ökologisch, ökonomisch und sozial – werden thematisiert und anhand exemplarischer Stationen lokalisiert. Wie wird mit Energie- und Rohstoffressourcen umgegangen? Welches Verkehrskonzept verfolgt die Hansestadt? Wie gerecht sind städtische Ressourcen verteilt, beispielsweise in Bezug auf den Zugang zu Gesundheit, humane Arbeitsplätze und Bildung? Wie nachhaltig sind große Wirtschaftszweige, wie die Tourismusbranche oder die Hafenwirtschaft?

Dies lässt sich mit der Frage nach der intragenerationellen Gerechtigkeit verknüpfen. Was heißt es, wenn man den hier vorherrschenden Lebens- und Konsumstil in Bezug zur Globalität von nachhaltiger Entwicklung setzt? Wie könnten demgegenüber faire Modelle aussehen, die die Lebenschancen und -qualitäten aller derzeit auf der Erde lebenden Menschen und die zukünftiger Generationen in den Blick nehmen?

Städte können Modellorte zukunftsfähiger Transformation sein. Dieser Stadtrundgang richtet sich an Klassen der Sekundarstufe II und thematisiert das Themenfeld Globale Disparitäten – ausgehend von lokalen Stationen und von konkreten städteplanerischen Herausforderungen.

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Altona – eine internationale Co-Produktion – Ein Stadtteil und seine kulturelle Vielfalt

Altona lebte schon immer von seinen internationalen Einflüssen und der Migration.

Vom Rückzugsort für humanistische Denker während der Zeit der Aufklärung, bis hin zum Zuzug von südeuropäischen Gastarbeitern während der Zeit des Wirtschaftswunders – Altona war in seiner über 350 jährigen Geschichte immer ein Ort, an dem Menschen ankamen und blieben.

Einst zur Stadt geworden unter dem Danebrog, zerstört von schwedischen Truppen im dreißigjährigen Krieg, später eine deutsche Boomtown während der Industrialisierung, zerbombt von Briten und Amerikanern. Wiederbelebt durch viele kleine Läden, die von Migrant_innen betrieben wurden, und seit kurzem geprägt durch ein großes, schwedisches Möbelhaus bietet Altona heute ein sehr vielfältiges Stadtbild.

Die Tour kann erweitert werden auf 3 Stunden, durch eine Nachbereitung und Diskussion der Tourinhalte. Hierfür steht ein Raum auf St. Pauli zur Verfügung, der nur wenige Minuten Fußweg vom Ende der Tour entfernt liegt.

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Aufstieg, Ausbeutung und Aufstände – Spuren des Kolonialismus in Hamburg

Hamburg und seine Kaufleute haben zweifellos vom Kolonialismus profitiert. Seit dem 17. Jahrhundert verdient Hamburg an Europas kolonialer Expansion und während des Kaiserreichs wird die Stadt Deutschlands »Tor zur kolonialen Welt«. Davon lassen sich auch heute noch zahlreiche Spuren im Stadtbild finden. Einige dieser Spuren werden bei der Tour zum Anlass genommen, um darzustellen, wo der unermessliche Reichtum der einflussreichen Kaufleute herkam. Dafür geht es vom Rathaus zur Speicherstadt, von wo aus die Kolonialwaren Verbreitung in die Haushalte des Landes fanden. Bis heute sind diese Produkte aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Die angrenzende HafenCity befindet sich auf einem Teil des Hamburger Hafens, der eine zentrale Bedeutung für Deutschlands Kolonialgeschichte hatte, vom Handel bis zur Bekämpfung von Aufständen in den Kolonien. Etliche Plätze und Häuser haben hier Namen, die auch auf die Kolonialgeschichte verweisen – allerdings nicht auf die deutsche Beteiligung.

Der Historiker Martin Reiter beleuchtet Hamburgs Rolle im Kolonialismus und diskutiert mit der Gruppe, wie der Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte aussieht und aussehen könnte.

Die Veranstaltung kann auch auf Englisch durchgeführt werden.

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Von Perlenketten und Planierraupen – Der Wandel der Arbeit an der Hafenkante

Wo ehemals unverbauter Blick bestand, fischverarbeitende Betriebe ihren Standort hatten und die Hafenarbeiter die Elbe täglich zu Tausenden überquerten, befinden sich heute Luxusappartements und Flaniermeilen. Die so genannte »Perlenkette« ist entstanden.

Kaum ein Teil der Stadt hat sich in den letzten Jahren so schnell verändert wie der Hafen und die Hafenkante. In einem Gebiet, das bis zur Jahrtausendwende noch von der Arbeit am Hafen sowie der Nähe zum (verruchten) St. Pauli geprägt war, finden sich heute ein Kreuzfahrtterminal, luxuriöse Appartements und Büroquartiere sowie gehobene Gastronomie. Schuten mit Gütern sind längst nicht mehr zu sehen und in die alten Lagerschuppen sind schicke Läden und Agenturen eingezogen.

Der Fischmarkt ist ebenso populär geworden wie das Portugiesenviertel, das heute mehr denn je touristische Attraktion ist und nicht mehr viel gemein hat mit dem ehemaligen Viertel der Hafenarbeiter und Einwanderer. Auch die Funktion des Alten Elbtunnels hat sich vollkommen verändert. Was bedeutet das für Arbeit am Hafen, die alteingesessene Nachbarschaft, aber auch die Besucher_innen selbst?

Wir bewegen uns bei diesem Rundgang entlang dem Altonaer Hafenrand in Richtung Landungsbrücken, zum Alten Elbtunnel und dem Portugiesenviertel und wollen schauen, wie und wo genau sich die Atmosphäre und das Bild des (ehemaligen) Arbeits- und Industriestandorts verändert hat. Deutlich wird der schnelle Wandel anhand der Arbeits- und Alltagswelt der Bewohner_innen an der Elbe, der Gegensätze der ehemaligen Hafenarchitektur zu heutigen Amüsiermeilen sowie der Kontraste zwischen Arm und Reich.

Für die Tour wird ein HVV-Ticket benötigt

Die Veranstaltung kann auch auf Englisch durchgeführt werden.

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Das System Hafen – Transport und Klimaschutz – passt das zusammen?

Der Hamburger Hafen ist eine logistische Schnittstelle für globale Güterströme und damit zentraler Ort für die Auseinandersetzung mit den Klimazielen.

Die meisten Häfen sind Verkehrsknotenpunkte zwischen dem (Hafenhinter-)Land und dem Seeverkehr. Wie könnte ein Green Port, also ein ökologisch nachhaltiger Hafenbetrieb, aussehen, der eine deutliche Reduzierung der klimaschädigenden C02-Emissionen zum Ziel hat?

Auf dem Rundgang durch den Hafen widmen wir uns der Frage, wie globale Transportketten und die Ziele des Klimaschutzes zusammenpassen. Dabei interessiert uns besonders, wie der Containertransport organisiert ist, wodurch C02 Emissionen entstehen und inwiefern sie gemessen werden. Welche neuen Ideen nutzen die Hafenakteure für den klimafreundlichen Transport schon heute?

Die von Diplomgeograph_innen geführte Exkursion informiert über Topographie und Funktionen des Hamburger Hafens. Sie führt via Fähre von den Landungsbrücken nach Waltershof und dort weiter zu Fuß zu den modernen Container-Terminalanlagen. Es gibt eine Pause und die Tour endet am Anleger Landungsbrücken.

Keep it fresh! – Bienenwachstücher selber machen

Der große Vorteil von Plastik ist seine Haltbarkeit. Der große Nachteil auch, denn Plastik baut sich nicht ab. Doch es gibt Alternativen, die schon unsere Großeltern und Urgroßeltern kannten.

Gemeinsam werden wir in dem Workshop Bienenwachstücher herstellen, ob bunt, bemalt oder schlicht. Damit kann man Brote und andere Lebensmittel einpacken, Schüsseln abdecken oder Getränke gegen Wespen schützen. Plastik-Frischhaltefolie war gestern – mit Bienenwachstüchern lernen die Schüler_innen, wie sie selbst mit einfachen Mitteln Plastikmüll vermeiden können.

Lucas Grunhold produziert in Hamburg nachhaltige Frischhaltefolie. Im Workshop zeigt er anschaulich, welche Folgen unser Plastikkonsum auf das Klima hat. Mit viel praktischem Wissen vermittelt er, wie man natürliche Stoffe und Ressourcen, wie zum Beispiel Baumwolle und Wachs, im Alltag nutzen kann. Das eigene Herstellen von Bienenwachstüchern ist nur ein kleiner Schritt, der einem großem Problem entgegenwirken möchte: der Plastikverschmutzung. Denn gesellschaftlicher Wandel beginnt häufig mit vielen kleinen Schritten.

Der praxisorientierte Workshop ist für Schüler_innen aller Altersklassen geeignet. Die Inhalte werden auf die jeweilige Gruppe abgestimmt. Zudem kann das Angebot auch auf drei Stunden ausgeweitet werden. Jede/r Schüler_in nimmt ein Wachstuch mit nach Hause.

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Globale Disparitäten – Hamburgs Rolle im ungleichen Handel der Weltwirtschaft

Hamburg ist heute ein bedeutender Knoten der globalisierten Weltwirtschaft und wichtiger Standort verschiedener multinationaler Konzerne.

Der ökonomische Erfolg der Hansestadt fußt seit Jahrhunderten auf der Bedeutung des Hafens als internationale Handelsdrehscheibe. Täglich werden über die modernen Containerterminals etwa 380.000 Tonnen Ware aus aller Welt umgeschlagen. Bei genauerem Blick in die Container fällt jedoch ein deutliches Ungleichgewicht hinsichtlich der gehandelten Produkte auf: Während über den Hamburger Hafen vor allem unverarbeitete Rohstoffe kostengünstig aus Ländern des globalen Südens in die EU eingeführt werden und erst hier durch die verarbeitende Industrie um ein Vielfaches an Wert gewinnen, werden in die Länder des globalen Südens vornehmlich hochwertige Maschinen und Industrieprodukte ausgeführt. Deren Kauf wird häufig durch Kredite aus dem globalen Norden finanziert, wodurch die ohnehin schon hochverschuldeten Empfängerländer in Abhängigkeiten getrieben werden.

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DREHKREUZ ST. GEORG – Religiöses Nebeneinander auf 2 km²

Schätzungen zufolge werden 2050 über 70 % der Menschen in Städten leben.

In den Metropolen der Welt wird sich entscheiden, ob wir Lösungen für ein friedliches und ressourcenschonendes Zusammenleben finden werden. Der Stadtteil St. Georg ist nur knapp 2 km² groß und zählt mit seinen 10.000 Einwohner_innen zu einem der kleinsten der Stadt. Hier treffen sich viele unterschiedlichste soziale, religiöse und gesellschaftliche Gruppen. Ob Schauspiel, syrisches Restaurant, Gay-Kino, indischer Supermarkt oder Shisha-Shop — die kulturelle und religiöse Vielfalt im Stadtteil ist enorm: Zwischen der katholischen Domkirche St. Marien bis zur Centrum-Moschee liegen nur wenige hundert Meter. DREHKREUZ ST. GEORG – Religiöses Nebeneinander auf 2 km² weiterlesen

DIE ZUKUNFT DES HAFENS – Mit der Geheimagentur den Baakenhafen kennenlernen

90 % der Waren, die wir nutzen, kommen über den Wasserweg zu uns. Der Hafen verbindet uns mit der ganzen Welt. Und doch kriegen wir davon kaum mehr etwas mit.

Seeleute kommen nicht mehr in die Stadt, und Bürger_innen nutzen den Hafen nur noch selten für seinen eigentlichen Zweck. Der Hamburger Hafen ist zu einer Art Kulisse geworden, die für Spektakel wie Hafengeburtstag oder Blue Port zur Verfügung steht, während die Sehnsucht nach der See in »All-inclusive«-Kreuzfahrten kommodifiziert wird.

Die geheimagentur hat im Hamburger Hafen Kontakt zu somalischen Piraten aufgenommen, mit philippinischen Hafenarbeitern Karaoke gesungen und sich mit den Ausbeutungsverhältnissen in der Kreuzfahrtindustrie beschäftigt. DIE ZUKUNFT DES HAFENS – Mit der Geheimagentur den Baakenhafen kennenlernen weiterlesen

REFUGEE STRUGGLES IN HAMBURG – Geflüchtete berichten von ihren Erfahrungen

Der Stadtrundgang zeigt Hamburg aus der Perspektive von Geflüchteten. Zwei Aktivisten aus verschiedenen Netzwerken (z. B. Lampedusa in Hamburg) berichten von ihren Erfahrungen mit politischer Organisierung, Unterstützungsstrukturen in der Stadt oder dem Hamburger Senat.  REFUGEE STRUGGLES IN HAMBURG – Geflüchtete berichten von ihren Erfahrungen weiterlesen

MEAT ME – Eine Einführung in die globale Fleischindustrie

Fleisch essen: ja oder nein? Neben tierethischen Aspekten sind auch die Produktionsschritte eine Betrachtung wert.

Wie konsumiert unsere Gesellschaft Fleisch und ist dieser Konsum in Ordnung? Die Antwort mag für viele der persönliche Geschmack geben. Doch unser Fleischkonsum wirft noch mehr Fragen auf. Denn wer kann sich heute noch vorstellen, dass vor 100 Jahren Menschen wegen zu hoher Fleischpreise ihr Leben riskiert haben? Fleisch ist heute so billig wie nie zuvor. Gleichzeitig ist Veganismus in Mode, Lebensmittelskandale nehmen zu. Die Fleischwirtschaft boomt trotzdem und produziert ein Vielfaches mehr, als in Deutschland überhaupt gegessen werden kann. Was passiert mit diesen Tonnen Fleisch, die nie in deutsche Supermärkte kommen? MEAT ME – Eine Einführung in die globale Fleischindustrie weiterlesen