Mauern zwischen Arm und Reich – Von globalen Fluchtbewegungen und Abschottungspolitik

Im Herbst 2018 machten mehrere aus Zentralamerika stammende Karawanen Schlagzeile, die auf dem Weg in die USA waren. Kurz darauf stehen die Migrant_innen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe, die Grenze zu den USA zu überqueren. Im Süden Mexikos machen Bundes- und Migrationspolizei bereits regelrecht Jagd auf Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere.

Die Fluchtursachen sind komplex und vielfältig, insbesondere ökonomische Ungleichverteilung und anhaltende Gewalt vertreiben immer mehr Menschen. Auch Unterstützer_innen von Geflüchteten werden immer wieder bedroht und können oft nur unter dem Schutz der Kirche arbeiten.

Filmemacher Hauke Lorenz engagiert sich seit vielen Jahren in der Region. Im Workshop zeigt er seinen Dokumentarfilm »Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen«. Im Film kommen diese zu Wort und erzählen von ihren Erfahrungen und ihren Wünschen für die Zukunft. Warum verlagern bzw. regionalisieren die EU und die USA ihre Grenzkontrollen? Was hat das mit uns zu tun?

Der Projekttag spannt den Bogen von Mittelamerika auch bis nach Europa und zum Mittelmeer. Haltung und Verantwortung des globalen Nordens werden hier ebenso thematisiert wie unterschiedliche Ausgangslagen und Zugänge in unserer Migrationsgesellschaft.

Die Veranstaltung kann auf Spanisch oder Deutsch durchgeführt werden.

Der Film »Viacrucis Migrante« kann über den Thede-Verleih im Kino angeschaut werden. Informationen, auch zu didaktischen Begleitmaterialien, finden sich unter: www.viacrucismigrante.com.

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